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15.05.2015

15:19 Uhr

Seenotrettung im Mittelmeer

Einsatz deutscher Schiffe geht weiter

Eigentlich sollten die beiden deutschen Marine-Schiffe „Hessen“ und „Berlin“ lediglich 30 Tage bei der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer helfen. Nun steht aber eine Verlängerung der Seenotrettung im Raum.

Die deutschen Schiffe sind seit Anfang Mai zur Flüchtlingsrettung eingesetzt. dpa

Die Einsatzgruppenversorger „Berlin“ und die Fregatte „Hessen“

Die deutschen Schiffe sind seit Anfang Mai zur Flüchtlingsrettung eingesetzt.

BerlinDer Einsatz der beiden deutschen Marine-Schiffe, die sich derzeit an der Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer beteiligen, soll verlängert werden. Derzeit liefen Planungen, wie die Schiffe über die ursprünglich vorgesehenen 30 Tage hinaus im Mittelmeer belassen werden könnten, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag in Berlin.

Die Fregatte „Hessen“ und das Versorgungsschiff „Berlin“ waren am 5. Mai in den Einsatz gestartet. Erst am Donnerstag hatte die „Hessen“ nach Angaben der Bundeswehr mehr als 200 Flüchtlinge an Bord genommen.
Die Bundesregierung hatte nach dem EU-Flüchtlingsgipfel im April angeboten, sich mit den zwei Schiffen an der Seenotrettung zu beteiligen. Zuvor waren bei Unglücken mit Schlepperbooten Hunderte Menschen ertrunken Die meisten Schleuser bringen Flüchtlinge und illegale Einwanderer derzeit via Libyen nach Europa.

Fregatte „Hessen“

Bundeswehr rettet fast 300 Flüchtlinge vor Libyen

Fregatte „Hessen“: Bundeswehr rettet fast 300 Flüchtlinge vor Libyen

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Von

dpa

Kommentare (7)

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Herr Peter Spiegel

15.05.2015, 16:32 Uhr

Einsatz deutscher Schiffe geht weiter"
Das gibt eine satte Rentenerhöhung in Erwartung von so vielen geretteten Facharbeitern.

Herr Hans Mayer

15.05.2015, 17:02 Uhr

Wieso eigentlich nur 2 Schiffe, die Facharbeiter sollten wir uns nicht durch die Lappen gehen lassen, die Industriebosse stehen schon mit Arbeitsverträgen hier und erwarten sie sehnsüchtigst.
Man sollte auch einmal über Fähren nachdenken, da müßen die doch nicht erst in kleine Boote und von da wieder umsteigen. Aber wir müßen unsere Willkommenskultur noch verbessern, eine Kaserne hier wurde richtig schön aufgemöbelt, dort zu Leben war vorher nur den Einheimischen Soldaten zuzumuten, jetzt ist alles schön bunt und vermüllt auch schon, Kriminalität in einem Monat so hoch wie vorher im ganzen Jahr.
Aber nur Einzelfälle sicherlich, ich werde noch an meiner Willkommenskultur arbeiten müßen.

Herr walter danielis

15.05.2015, 17:04 Uhr

Da kann die Bundeswehr auf Dauer bleiben. Die Arbeit wird nicht ausgehen !

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