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31.10.2015

14:15 Uhr

Seitenwechsel

Ex-CDU-Mann jetzt AfD-Kandidat

Martin Hohmann will zurück auf das politische Parkett: Der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete will im März für die AfD in den Kreistag einziehen. Der Grund dafür sei die aktuelle Asylpolitik.

Er war 2004 nach einer als antisemitisch kritisierten Rede aus der CDU ausgeschlossen worden. dpa

Martin Hohmann

Er war 2004 nach einer als antisemitisch kritisierten Rede aus der CDU ausgeschlossen worden.

FuldaDer aus der CDU ausgeschlossene frühere Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann wird wieder politisch aktiv. Er kandidiert in Fulda für die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD). Bei der Kommunalwahl im März 2016 will er auf Platz eins der Parteiliste in den Kreistag einziehen, wie er dem Internetportal Osthessen-News sagte. Als einen Grund nannte der 67-Jährige die aktuelle Asylpolitik.

Hohmann war 2004 nach einer als antisemitisch kritisierten Rede aus der CDU ausgeschlossen worden. Er war dagegen bis zum Bundesgerichtshof gezogen, aber gescheitert. Hohmann hatte sich für Teile seiner Rede entschuldigt. Es sei nicht seine Absicht gewesen, „die Einzigartigkeit des Holocausts zu leugnen“. Nach einer gescheiterten Bewerbung als unabhängiger Kandidat bei der Bundestagswahl 2005 hatte er seinen Rückzug aus der Politik verkündet.

Von

dpa

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