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10.06.2013

16:37 Uhr

Sieben Milliarden Euro

Steinbrück fordert Fluthilfefonds

Nicht wenige hatte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sehr bald in Gummistiefeln in den Hochwassergebieten erwartet – bisher vergebens. Der möchte nicht zum „Polittourismus“ beitragen. Dagegen fordert er Hilfsfonds.

Peer Steinbrück fordert kräftige Hilfsfonds, um die Betroffenen der Flutkatastrophe zu unterstützen. dpa

Peer Steinbrück fordert kräftige Hilfsfonds, um die Betroffenen der Flutkatastrophe zu unterstützen.

BerlinSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe einen Fluthilfefonds wie bei den Überschwemmungen 2002 gefordert. Damals sei der Fonds mit sieben Milliarden Euro ausgestattet worden, was zur Hälfte von Bund und Ländern getragen wurde, sagte Steinbrück am Montag nach einer Sitzung des Parteivorstands in Berlin. Eventuell lägen die Schäden diesmal sogar noch höher als bei der damaligen Flut.

Steinbrück forderte zudem eine „Ansage“ von Bund und Ländern an die Kommunen, dass die immensen Kosten nicht von den betroffenen Städten und Gemeinden übernommen werden müssten.

Der SPD-Kanzlerkandidat sagte zugleich, er sei bislang „sehr gezielt“ nicht in die Hochwassergebiete gereist. „Die Menschen brauchen keinen Polittourismus“, sagte er. Wenn die Betroffenen das Ärgste überstanden hätten, werde er einen Weg finden, um mit ihnen über die bestmögliche Unterstützung zu sprechen. Der SPD-Politiker hob die "bewunderungswürdige Selbstorganisation" der Bürger in den Flutgebieten hervor.

Von

afp

Kommentare (9)

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kraehendienst

10.06.2013, 16:50 Uhr

Spät aber doch: Stimmenfang mit der Not von Mio. Menschen. Pfui! Steinbrück gehe selbst nach Deggendorf, pack aktiv mit an! Hilf den Menschen: heute würde NUR NOCH DIESE DIREKTE HILFE, DIESER DIREKTE PERSÖNLICHE (!) EINSATZ vor Ort überzeugen.

pit

10.06.2013, 17:15 Uhr

Ist doch klar warum Steinbrück diesmal nicht in ein Fettnäpfchen getreten ist - er ist in einen Talktopf gesprungen. Böse Zungen sagen, dass der eigentliche Grund seiner Verweigerung darin liege, dass alle Sofas nass und der Eierlikör verdorben sei. Ausserdem haben die Flutopfer mehrheitlich Wein , der deutlich unter 5€ kostet...

Wechsel2013

10.06.2013, 18:01 Uhr

Voraussage:
Herr Steinbrück schlägt mindestens 7 Milliarden Hilfsfond vor.
Frau Merkel erwidert mit mehr als 7 Milliarden.
Genau wie das aufspringen auf Mietpreisbremse.
Diese Frau Merkel macht nur soviel, um besser als SPD zu sein.
Langsam wird diese Scheibchenweise Politik von CDU langweilig. Regieren nur zum Machterhalt ohne nutzen fürs eigene Wählervolk. Man kommt sich recht verarscht vor.
Dann besser klare Kante wie Herr Steinbrück.
Nur mit SPD wird es Änderungen geben.
CDU/CSU stehen für Stillstand und weiter so.

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