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17.03.2016

03:01 Uhr

Silvesternacht in Köln

Weniger Polizisten im Einsatz als gedacht

Nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht hatte die Polizei gemeldet, es seien 140 Beamte am Hauptbahnhof im Einsatz gewesen. Diese Zahl korrigiert sie einem Medienbericht zufolge nun deutlich nach unten.

Polizisten stehen am 06.01.2016 in Köln (Nordrhein-Westfalen) vor dem Hauptbahnhof. Die Übergriffe der Silvesternacht beschäftigen die Polizei auch noch zweieinhalb Monate später. dpa

Polizei am Kölner Hauptbahnhof

Polizisten stehen am 06.01.2016 in Köln (Nordrhein-Westfalen) vor dem Hauptbahnhof. Die Übergriffe der Silvesternacht beschäftigen die Polizei auch noch zweieinhalb Monate später.

KölnZweieinhalb Monate nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht hat die Polizei einem Zeitungsbericht zufolge ihre bisherigen Angaben über die Zahl der eingesetzten Beamten deutlich nach unten korrigiert. Bisher habe die Polizei angegeben, dass im Bereich des Bahnhofs über 140 Landespolizisten im Einsatz gewesen seien, tatsächlich seien es nach heutiger Kenntnis aber rund 60 Beamte weniger gewesen, berichtet der Kölner "Express" (Donnerstagausgabe).

Als Grund führte dem Blatt zufolge ein Sprecher der Polizei eine behördeninterne "Fehlinformation in der frühen Phase der Berichterstattung" an. Es seien alle Kräfte der Bereitschaftspolizei und nicht alle eingesetzten Kräfte des Gesamteinsatzes am Bahnhof zusammengezogen worden. Statt über 140 seien also nur gut 80 Beamte vor Ort gewesen.

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Nach Informationen des "Express" ist auch diese Zahl nach Mitternacht wegen anderer Einsatzlagen in der Kölner Innenstadt noch einmal reduziert worden. Zum genauen Umfang wollte sich die Polizei demnach "aufgrund der anhängigen Strafermittlungsverfahren gegen eingesetzte Polizisten und Funktionsträger sowie den ehemaligen Polizeipräsidenten Wolfgang Albers" nicht äußern.

In der Silvesternacht hatte es am Kölner Hauptbahnhof massenhafte sexuelle Übergriffe und Diebstähle gegeben. Die Polizei hatte die überwiegend nordafrikanischen Tätern zugeschriebenen Delikte nicht verhindern können.

Von

afp

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