Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.01.2006

11:32 Uhr

HB BERLIN. Die IG Metall hat im Tarifstreit mit den Arbeitgebern mit ersten Warnstreiks ab Anfang März gedroht. „Bewegen sich die Arbeitgeber nicht, werden wir am Aschermittwoch mit sichtbaren Aktionen beginnen“, sagte der IG-Metall-Bezirksleiter Baden-Württemberg, Jörg Hofmann, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ laut Vorab-Bericht.

Die IG Metall hatte am Freitag erklärt, in der Tarifrunde fünf Prozent mehr Lohn für die 3,4 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie zu fordern. Die Arbeitgeber lehnen dies als unbezahlbar ab. IG-Metall-Chef Jürgen Peters hatte eine Zuspitzung des Konflikts nicht ausgeschlossen.

Eigentlich können die Beschäftigten erst mit Ablauf der Friedenspflicht am 28. März in Warnstreiks treten. Der Zeitung zufolge endet die Friedenspflicht in Baden-Württemberg aber vier Wochen früher, da die Arbeitgeber dort den Lohnrahmentarifvertrag gekündigt hätten.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×