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24.04.2011

08:50 Uhr

Sonntagsfrage

FDP rutscht erneut unter fünf Prozent

Die FDP ist in einer bundesweiten repräsentativen Sonntagsfrage erneut unter die Fünf-Prozent-Hürde gerutscht. Der designierte FDP-Chef Philipp Rösler will die Partei weiter personell erneuern.

Der designierte FDP-Chef Philipp Rösler sieht seine Partei am Anfang einer Erneuerung. Quelle: dpa

Der designierte FDP-Chef Philipp Rösler sieht seine Partei am Anfang einer Erneuerung.

BerlinDrei Wochen vor ihrem Bundesparteitag, auf dem ein umfassender Führungswechsel beschlossen werden soll, ist die FDP im wöchentlichen „Sonntagstrend“ der Zeitung „Bild am Sonntag“ erneut unter die Fünf-Prozent-Hürde gerutscht. Sie verlor einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche und kommt nur noch auf vier Prozent.

Die SPD hat die Grünen in der Wählergunst wieder überholt und ist mit 25 Prozent (plus zwei Punkte) zweitstärkste Kraft hinter der Union, die mit 33 Prozent einen Prozentpunkt hinzugewinnt. Die Grünen verlieren hingegen einen Prozentpunkt und kommen auf 23 Prozent. Die Linkspartei erhält acht Prozent (minus ein Punkt), die sonstigen Parteien landen bei sieben Prozent.

Das Meinungsforschungsinstitut Emnid befragte für die Zeitung vom 14. bis zum 20. April 3.268 Wahlberechtigte.

Der designierte FDP-Chef Philipp Rösler sieht in seiner Kandidatur zum Parteivorsitzenden erst den Anfang der personellen Erneuerung der Liberalen. „Weitere werden folgen“, sagte Rösler der „Welt am Sonntag“. Zunächst gehe es um das beste Team für die Partei. Die Forderung nach einer Ablösung des scheidenden Parteichefs Guido Westerwelle auch als Außenminister sehe er gelassen, fügte Rösler hinzu.

„Politik ist immer eine Machtfrage, und in unserem politischen System haben die Parteien die Macht - und zwar von der Basis her“, fügte er hinzu. Wenn es also in der Partei zu Veränderungen komme, werde dies Auswirkungen auf die Politik der Minister und der Fraktion haben. Erst mal müsse sich die Partei neu formieren. „Jetzt geht es erst mal ums Anfangen. Denn es eilt, die Partei wieder glaubwürdig und erfolgreich zu machen.

Kommentare (8)

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Werner

24.04.2011, 09:45 Uhr

Die FDP ist da wo sie hingehört. Eine Randgruppenpartei ohne Profil und nur um die Vorteile ihrer selbstwillen bemüht.

Saftladen

24.04.2011, 09:47 Uhr

Der FDP-Saftladen quatsch viel, aber nicht nur Dummes. Aber seit 50 Jahren - Jubiläum - fällt er jedesmal wieder um. Herr Westerwelle ist der Ritter von der traurigsten Gestalt, Frau Homburger hat keine Ahnung, was läuft. Und im Milliarden-Rausschmeissen für den toten Gaul Griechenland-Europa lässt man sich - trotz teilweise gegenläufiger Redensarten - von niemandem überholen.

werner

24.04.2011, 16:58 Uhr

Mit der Witzfigur Rösler wird es noch weiter bergab gehen.

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