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01.07.2012

12:40 Uhr

Sonntagsfrage

Piratenpartei fällt auf acht Prozent

Bis vor kurzem galten die Piraten noch als Schreckgespenst für das linke Parteienspektrum. Doch nun hat sich deren Popularität ganz erheblich verringert. Unverändert ist dagegen die Meinung der Bürger, wen die SPD gegen Angela Merkel ins Rennen schicken sollte.

Parteitag der Piraten in Brandenburg. dpa

Parteitag der Piraten in Brandenburg.

BerlinDie Piratenpartei hat im aktuellen Sonntagstrend des Emnid-Instituts ihren niedrigsten Stand seit März erreicht. In der Erhebung für die "Bild am Sonntag" verlor die Partei einen Punkt und lag bei acht Prozent. Ende April hatten die Piraten in dieser Umfrage noch zwölf Prozent erreicht. Als einzige Partei zulegen konnte die SPD, sie verbesserte sich um einen Punkt auf 31 Prozent. Die Grünen blieben bei 13 Prozent.

Stärkste politische Kraft ist weiter die Union mit unverändert 34 Prozent. Der Koalitionspartner FDP blieb bei fünf Prozent. Die Linkspartei verharrte bei sechs Prozent. Emnid befragte Ende Juni insgesamt 2261 Menschen.

Unterdessen halten die Wähler an ihrer positiven Einstellung gegenüber Hannelore Kraft als möglicher Kanzlerkandidatin fest. Sie bekäme mehr Zustimmung als die drei bisherigen möglichen Bewerber, Parteichef Sigmar Gabriel, Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Ex-Finanzminister Peer Steinbrück. Das ergab eine am Sonntag veröffentlichte repräsentative Umfrage von TNS Forschung im Auftrag des "Spiegels".

Danach wäre Kraft nach Ansicht von 26 Prozent der Interviewten die geeignete Herausforderin von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), gefolgt von Steinbrück mit 25 Prozent und Steinmeier mit 23 Prozent. Abgeschlagen auf Platz vier in der Wählergunst liegt mit 10 Prozent der Parteivorsitzende Gabriel.

Die drei SPD-Männer hatten im Juli 2011 vereinbart, zunächst als Führungstroika aufzutreten. Die Entscheidung über den Kanzlerkandidaten wollen sie erst nach der niedersächsischen Landtagswahl im Januar 2013 treffen. SPD-Aufsteigerin Kraft hatte in der Vergangenheit wiederholt versichert, eine Kandidatur nicht anzustreben.

Von

afp

Kommentare (6)

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Martina

01.07.2012, 13:24 Uhr

Leute, es ist doch völlig wurscht, ob UnsAngela oder UnsHannelore uns verkauft, die Sozen wie die Christen haben für den ESM gestimmt ...

catweezle

01.07.2012, 14:00 Uhr

31+13+34+5=83% wollen weiterhin von rot/grün/schwarz/gelb zugunsten von Bankstern und Superreichen gemolken werden. Da gibt´s wohl kaum eine Chance auf Veränderung bis das ganze System von selbst zusammenbricht.

catweezle

01.07.2012, 16:54 Uhr

http://www.piratenpartei.de/2012/06/29/piraten-gegen-unterzeichnung-des-umstrittenen-esm-vertrags/

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