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30.05.2012

09:15 Uhr

Sonntagsfrage

Union profitiert in Umfrage von Merkel

Die Union gewinnt ein Prozent in den Umfragen hinzu und liegt trotz der herben Wahlniederlage in NRW bei 32 Prozent. Die SPD stagniert bei 27 Prozent, die Piraten bekämen zwölf Prozentpunkte.

Das macht der Kanzlerin Spaß: Von ihrer Popularität profitiert die ganze Partei. dpa

Das macht der Kanzlerin Spaß: Von ihrer Popularität profitiert die ganze Partei.

BerlinZwei Wochen nach der historischen Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen hat die Union im Bund nach einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage wieder leicht zugelegt. CDU/CSU kommen auf 32 Prozent, das ist ein Punkt mehr als in der Vorwoche. Bei der FDP lässt der Schub durch das gute Abschneiden in NRW und Schleswig-Holstein wieder nach: Fünf Prozent der Wähler würden für die Liberalen stimmen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. In der Vorwoche waren es noch sechs Prozent.

Die SPD bleibt der Umfrage für "Stern" und RTL zufolge bei 27 Prozent. Unverändert sind auch die Werte für die Grünen mit 13 Prozent und die Linkspartei mit sechs Prozent. Die Piraten büßen einen Punkt ein und liegen mit zwölf Prozent wieder knapp hinter den Grünen. Rot-Grün hat mit zusammen 40 Prozent weiterhin einen Vorsprung von drei Punkten vor Schwarz-Gelb (zusammen 37 Prozent).

Die Union leide noch immer unter dem Wahldebakel in NRW, ist Forsa-Chef Manfred Güllner überzeugt. Generell gebe es jedoch eine Korrelation zwischen den nach wie vor guten Umfragewerten für Bundeskanzlerin Angela Merkel und denen der Union. Daher sei die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Union in den nächsten Wochen wieder zulege, sagte Güllner dem "Stern". Forsa befragte vom 21. bis 25. Mai 2500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

Von

afp

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

30.05.2012, 09:56 Uhr

Da man mich noch nie gefragt hat,nehme ich an, daß meine Antwort bekannt ist. Auf Merkel gibt es nur eine Antwort und die heißt Nein.

Mazi

30.05.2012, 10:32 Uhr

So kann man das auch nicht begründen.

Sie müssen doch Positives gegen Negatives abwägen und dann Ihren Schluss ziehen.

Wenn ich an das Krisenmanagement i.S. Energiewende denke, dann sehe ich eine Kanzlerin, die immer noch rückwärts am Kullern ist.

wenn ich an das Krisenmanagement i.S. EU-Verträge, EZB und Euro denke, dann bin ich einfach sprachlos über die stümperhafte Umsetzung ehrenwerter Ziele. Dass die Verträge die Zukunft unserer Kinder zerstören, kann nur aus dem Blickwinkel einer ehemaligen DDR-Bürgerin als Aufwärtsentwicklung gesehen werden.

Wir brauchen wieder unser altes Wertegefühl in unserer Gesellschaft und deshalb schließe ich mich auch Ihrem Gesamturteil an.

Account gelöscht!

30.05.2012, 10:56 Uhr

In den Umfragen werden nur die linientreuen Antworten veröffentlicht. Wenn fast 80% gegen Merkel`s Rettungspolitik sind. Mit dem "ESM" ist Sie gerade dabei die Demokratie abzuschaffen. Also etwas kann an den Umfragen nicht stimmen.

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