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29.05.2011

13:29 Uhr

Soziale Ungleichheit

Blüm fordert mehr Solidarität in der Gesellschaft

Der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm hat vor der wachsenden sozialen Ungleichheit in Deutschland gewarnt.

Der ehemalige Arbeitsminister Norbert Blüm Quelle: Reuters

Der ehemalige Arbeitsminister Norbert Blüm

Düsseldorf"In der Realität jedenfalls werden die Reichen reicher und die Armen ärmer. Die Gesellschaft spaltet sich. Oben und unten wächst. Die Mitte dünnt aus. Das untere Viertel der Einkommensbezieher hat in zehn Jahren 14 Prozent verloren. Zehn Prozent besitzen die Hälfte des Vermögens und die Hälfte der Einwohner Deutschlands nennt 4,5 Prozent ihr Eigen", schreibt der CDU-Sozialpolitiker in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt.

Blüm forderte eine Rückkehr zur solidarischen Gesellschaft: "Ich plädiere für das Zwischen-Modell der solidarischen Selbsthilfe, für das unsere Sozialversicherung die Plattform bietet. Diese Solidarität folgt der Maxime der Gegenseitigkeit. Leistung und Gegenleistung schaffen dabei eine Beziehung wechselseitiger Verpflichtung. Die subsidiäre Solidarität muss durch Ausbau der Selbstverwaltung gestärkt werden. Das Gegenseitigkeitsprinzip ist von antiautoriätrer Herkunft. In der Gegenseitigkeit von Rechten und Pflichten liegt der Kern einer emanzipatorischen Sozialpolitik."

Kommentare (4)

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Berliner

29.05.2011, 13:46 Uhr

Ick vasteh jaa nüschte, watt der Opi Blüm eijentlich will: Dä Euro is sicha, die Renten sind sicha... Watt wollwa mehr, wa ey? Dit is doch Deene Politik, Opa!

Realist

29.05.2011, 13:54 Uhr

blüm war doch unter kohl derjenige der die rentenkassen

geplündert hat u. seitdem gehen die rentenbezüge nur noch

nach unten . wo ist die solidarität herr blüm !

MaWo

30.05.2011, 09:15 Uhr

Hallo,
na wie schön.
Schwarz und Rot-Grün haben die Solidargemeinschjaft ausgehebelt und Schwarz-Gelb führen dies konsequent fort.
Damit haben doch alle politischen Farben ihre Raubzüge gegen den Normalbürger für Normal gehalten.

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