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29.03.2011

17:22 Uhr

SPD-Kanzlerkandidat

Steinbrück könnte Merkel herausfordern

Nach schwachen Wahlergebnissen sucht die SPD nach zündenden Ideen. Nachgedacht wird auch über die personelle Aufstellung zur Bundestagswahl 2013 und den Kanzlerkandidaten. Der Name Steinbrück fällt hier immer öfter.  

Der Retter in der Not? SPD-Mann Peer Steinbrück Quelle: ap

Der Retter in der Not? SPD-Mann Peer Steinbrück

BerlinNach dem schwachen Abschneiden der SPD bei den Landtagswahlen vom Sonntag wird der frühere Finanzminister Peer Steinbrück in seiner Partei als möglicher Kanzlerkandidat für 2013 gehandelt. „Für die Kanzlerkandidatur kommen mehrere Politiker der SPD infrage. Peer Steinbrück ist einer von ihnen“, sagte SPD-Parlamentsgeschäftsführer Thomas Oppermann der Zeitung „Die Welt“.  

Der 64-Jährige Steinbrück verfüge über „enorme internationale Erfahrung und Kompetenz in der Finanz- und Wirtschaftswelt“. Es bleibe das Ziel der Sozialdemokraten, „ab 2013 den Bundeskanzler einer rot-grünen Koalition zu stellen“, meinte Oppermann. Am Vortag hatte sich bereits SPD-Chef Sigmar Gabriel auffällig lobend über Steinbrücks Qualitäten geäußert.

Im Fall der Fälle würde Steinbrücks Gegnerin dann Angela Merkel heißen. Die CDU-Vorsitzende wird nach den Worten von Unionsfraktionschef Volker Kauder auch 2013 wieder als Kanzlerkandidatin in die Bundestagswahl ziehen. Sie sei unangefochten -daran ändere auch der Machtverlust der CDU in Baden-Württemberg nichts, sagte Kauder. „Wir sind froh, dass wir Angela Merkel haben. Sie hat hohes Vertrauen in der Bevölkerung. Die Bundeskanzlerin wird als Spitzenkandidatin in die Bundestagswahl 2013 gehen.“

Der Ex-Finanzminister Steinbrück war in der letzten Woche für seinen Auftritt im Bundestag von der SPD-Fraktion gefeiert worden. Steinbrück gehöre unbestritten zur politischen Champions League und solle weiter für die SPD „im Rampenlicht stehen“, meinte Gabriel. Bereits im letzten Jahr hatte er Steinbrück als nächsten Kanzlerkandidaten ins Gespräch gebracht. Er traue diesem „jedes politische Amt in Deutschland sofort“ zu, hatte der SPD-Chef schon damals betont. Am Ende solle derjenige für die SPD bei der Bundestagswahl antreten, der „die größten Chancen hat“.  Eine Vorentscheidung darüber soll nach den Vorstellungen der SPD-Führung aber frühestens in einem Jahr fallen.

Kommentare (7)

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CH-Gast

29.03.2011, 17:50 Uhr

Das wäre super !
Endlich ein richtiger Fachmann für Schuldenwirtschaft, nach seinem world class track record in NRW (Milliardenschulden) und als D-Finanzminister (nochmals neue Milliardenschulden). Sein know how wird ab 2013, wenn nicht ab sofort, bitter nötig sein, angesichts der EUR-Schuldenkatastrophe bei den PIIGS. Die dadurch neu entstandenen dauerhaften D-Schulden (zusätzlich zu den alten 2000 Mia.) rufen gerade nach so einem Mann !
Auch sein Ton und Auftreten eines "ugly German", insbesondere gegenüber den kleinen Nachbarländern (CH- "Zuckerbrot und Peitsche"..., Liechtenstein- "Daumenschrauben anlegen"...) wird einen frischen Wind in die EU-Landschaft blasen.
Etwas Sorgen macht uns in der Schweiz, dass es für ihn 2013 evt. nicht viel in D/EU zu regieren gibt, nach dem erwarteten EUR-GAU und dadurch Verarmung der Mittelschicht, massiver Auswanderung der D-Leistungsträger und Flüchtlingsströme aus GR, P, ES.

Spitze

29.03.2011, 18:11 Uhr

Steinbrück wäre in der Tat ein sicher sehr guter Kanzler
mit hervorragenden Fachkentnissen im Finanzbereich,
dazu Scholl, Steinmeier in Kernministerien.
Dann ging es mit Deutschald wieder voarn als mit der ahnungslosen ZickZick-Lobby Kanzlerin gegen das Volk
Ich hoffe wir müssen nicht noch 3 Jahre warten sondern nur bis zum Sommer 2011!

Spitze

29.03.2011, 18:11 Uhr

Steinbrück wäre in der Tat ein sicher sehr guter Kanzler
mit hervorragenden Fachkentnissen im Finanzbereich,
dazu Scholl, Steinmeier in Kernministerien.
Dann ging es mit Deutschald wieder voarn als mit der ahnungslosen ZickZick-Lobby Kanzlerin gegen das Volk
Ich hoffe wir müssen nicht noch 3 Jahre warten sondern nur bis zum Sommer 2011!

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