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14.05.2011

16:38 Uhr

SPD- Kanzlerkandidat

Steinbrücks Andeutungen sorgen für Unruhe

Nachdem Peer Steinbrück erklärt hatte, er könne sich theoretisch vorstellen, bei der nächsten Bundestagswahl als Kandidat anzutreten, hagelte es sofort Kritik. Einige prominenten Unterstützer hat der Ex-Minister aber.

Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrueck (SPD) während einer Pressekonferenz. Quelle: dapd

Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrueck (SPD) während einer Pressekonferenz.

FrankfurtDer frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat grundsätzlich seine Bereitschaft gezeigt, für die SPD als Kanzlerkandidat anzutreten. "Der Zeitpunkt wird kommen, wo ich mich in Absprache mit zwei oder drei Führungspersönlichkeiten der SPD darüber zusammensetze", sagte er in der Sendung hr1-Talk im Hessischen Rundfunk.

Steinbrück war schon mehrfach von SPD-Spitzenleuten als einer von mehreren möglichen Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2013 ins Gespräch gebracht worden. Eine Vorentscheidung darüber soll nach den Vorstellungen der SPD-Führung aber frühestens in einem Jahr fallen. Der 64-Jährige würde bei einer Kandidatur nach eigenen Worten alles geben. "Wenn Sie sich entscheiden, für so etwas zu kandidieren, dann mit voller Kraft und mehr als 100 Prozent. Wenn, dann wollen Sie gewinnen und zwar mit jeder Faser Ihres Körpers", sagte Steinbrück. Steinbrück ist bereit mehrfach von SPD-Spitzenleuten als möglicher Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl 2013 genannt worden.

Nach dem schwachen Abschneiden der SPD bei den jüngsten Landtagswahlen hatte Parteichef Sigmar Gabriel erklärt, Steinbrück gehöre unbestritten zur politischen Champions League.

Auch SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier äußerte sich heute. "Ich habe zufällig genau hingehört, was Peer Steinbrück gesagt hat. Erstens: Irgendwann Ende 2012, Anfang 2013 werden wir uns zusammensetzen und einen Vorschlag machen. Zweitens: Der Vorgeschlagene muss es mit jeder Faser seines Körpers wollen. Und in beidem hat er Recht", sagte Steinmeier der "Bild am Sonntag".

Kommentare (15)

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Nichtwaehler

14.05.2011, 11:28 Uhr

"Wenn Sie sich entscheiden, für so etwas zu kandidieren, dann mit voller Kraft und mehr als 100 Prozent. Wenn, dann wollen Sie gewinnen und zwar mit jeder Faser Ihres Körpers, sagte Steinbrück."

Womit alles gesagt wäre. Gewinnen wollen, um seine Gier nach Macht und Ruhm zu stillen. Bitte alles, nur nicht den dümmsten Finanzminister aller Zeiten. Wege für die Hedgefonds ebenen und direkter Importeur der Finanzkrise nach Deutschland, dafür steht Steinbrück. In der Krise von nichts auch nur irgendeine Ahnung, aber nachdem Jo Acki ihm gesagt hat was er als nächstes tun soll, sich im Fernsehen präsentieren und so tun als hätte er das lauwarme Wasser erfunden. Steinbrück ist ein ganz ganz dummer Mensch. Er kommt direkt nach Merkel. So gesehen wird der verblödete Teil Deutschlands, also alle Merkel-Fans, mit der Kanditur eines Steinbrück mehr als einverstanden sein.

Morchel

14.05.2011, 12:13 Uhr

Du hast Dr. Jörg Asmussen nicht genannt sein Staatssekretär. Werter Herr Steinbrück stellen sie sich der Verantwortung für ihr absolutes versagen in der Finanzpolitik, eine ganz normale schwäbische hausfrau kann besser rechnen als der jetzige und Sie als damaliger. Ihr wollt Retter sein und seit die Ursache der Misere. Siehe Landesbanken alles polit experten die spielen wollen.

flyingfridge

14.05.2011, 12:50 Uhr

Ein Kanzlerkandidat der SPD? Wozu? Die wählt doch eh keiner mehr. Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

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