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11.05.2012

14:22 Uhr

SPD-Kanzlerkandidatur

Ex-Kanzler Schröder emfpiehlt Ex-Finanzminister

Wenn es nach Gerhard Schröder geht, kann es für die Kanzler-Kandidatur der SPD nur einen geben: Peer Steinbrück. In dessen Biografie lobt der Ex-Kanzler den früheren Finanzminister in den höchsten Tönen.

Gerhard Schröder möchte Peer Steinbrück als SPD-Kanzlerkandidat sehen. dpa

Gerhard Schröder möchte Peer Steinbrück als SPD-Kanzlerkandidat sehen.

BerlinDer ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat in der parteiinternen Debatte um den künftigen SPD-Kanzlerkandidaten den früheren Finanzminister Peer Steinbrück unterstützt. „Mich würde es freuen, wenn Peer Steinbrück Kanzlerkandidat der SPD würde“, wird Schröder in der Biografie „Peer Steinbrück“ zitiert, aus der die „Welt am Sonntag“ Auszüge vorab veröffentlichen will. „Er hat alle Aussicht auf Erfolg“, sagt Schröder darin dem Blatt zufolge.

Schröder lobt Steinbrück in dem Buch als unabhängigen Geist, der authentisch bleiben wolle. „Daher habe ich hohen Respekt für ihn.“ In der Finanzkrise sei Steinbrück während der großen Koalition „die eigentlich führende Figur“ gewesen, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sich klug stets vor und neben Steinbrück gestellt. Als Schwäche des potenziellen Kanzlerkandidaten nannte Schröder dessen „häufig missverstandene Ironie“, die manchmal als Arroganz daherkomme. Steinbrück müsse das korrigieren, denn Ironie sei „in großen Sälen nicht vermittelbar“, sagte Schröder.

In Peer Steinbrücks Biografie lobt ihn Gerhard Schröder in den höchsten Tönen. dapd

In Peer Steinbrücks Biografie lobt ihn Gerhard Schröder in den höchsten Tönen.

Die Steinbrück-Biographie des „Welt“-Korrespondenten Daniel Friedrich Sturm soll am kommenden Mittwoch in Berlin vorgestellt werden. Bei der SPD sind neben Steinbrück auch SPD-Chef Sigmar Gabriel und Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier als mögliche Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2013 im Gespräch. Steinbrück, der dem rechten SPD-Flügel zugerechnet wird, wird immer wieder von Parteilinken vorgeworfen, sich von politischen Positionen der SPD abzugrenzen, beispielsweise bei der Rente mit 67.

Von

afp

Kommentare (8)

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Koboldo

11.05.2012, 14:38 Uhr

Bloß nicht, ein Schröder hat gereicht!

JAJA

11.05.2012, 14:44 Uhr

Lieber Genosse Gerd,
halt doch einfach mal die Fresse.
Alles was die Welt jetzt nicht braucht, ist die Meinung von jemanden, der so unverschämt Verrat an seinen Wählern begangen hat wie du.
Und ja richtig, wer zu so etwas in der Lage ist, der führt uns weiterhin hinter die Fichte.
Da muss man den Konservativen einfach recht geben.

investival

11.05.2012, 15:33 Uhr

Der Ex-Verwaltungsrat von WestLB und später der IKB-"kontrollierenden" KfW, zugehörig zudem der Partei, die den hiesigen Finanzplatz mit (hoffentlich) bekannten Folgen erst richtig deregulierte, ist wahrlich prädestiniert für diesen Job, in dem es nun um das Management der Folgen geht.

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