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30.12.2016

13:13 Uhr

SPD-Kanzlerkandidatur

Schulz macht den Weg für Gabriel frei

In den vergangenen Woche hatte es in der SPD mehrere Versuche gegeben, Martin Schulz für eine Kanzlerkandidatur zu begeistern. Doch der EU-Parlamentspräsident hat das Rennen einem Bericht zufolge bereits aufgegeben.

In den vergangenen Wochen hatte es in der SPD von verschiedener Seite Versuche gegeben, Schulz zu überreden, seine Kandidatur öffentlich zu erklären. dpa

Martin Schulz und Sigmar Gabriel

In den vergangenen Wochen hatte es in der SPD von verschiedener Seite Versuche gegeben, Schulz zu überreden, seine Kandidatur öffentlich zu erklären.

BerlinDie SPD-Spitze will nicht von dem verabredeten Zeitplan zur Bestimmung des Kanzlerkandidaten der Partei abweichen. „Der Spiegel“ berichtet, nach seinen Informationen habe der scheidende EU-Parlamentspräsident Martin Schulz gegenüber anderen Parteimitgliedern zu erkennen gegeben, dass er nicht mehr damit rechne, Spitzenkandidat bei der Bundestagswahl 2017 zu werden.

Die SPD habe einen Fahrplan vereinbart, sagte ein Sprecher von Schulz am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Daher äußere sich Schulz nicht zu der spekulativen Berichterstattung. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner bekräftigte den Zeitplan: „Entschieden wird - wie immer angekündigt - im Januar“, sagte er der dpa.

Die Sozialdemokraten wollen am 29. Januar verkünden, mit wem sie in den Wahlkampf gegen Angela Merkel (CDU) ziehen. Sigmar Gabriel hat als Parteichef das erste Zugriffsrecht.

Schulz, der im Januar in die Bundespolitik wechseln will, hatte in Umfragen zuletzt deutlich höhere Zustimmungswerte als Gabriel erzielt. Er wird auch als möglicher Nachfolger von Frank-Walter Steinmeier als Außenminister gehandelt, wenn dieser am 12. Februar zum Bundespräsidenten gewählt wird.

Von

dpa

Kommentare (11)

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Tschortscho Eibl

30.12.2016, 09:50 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette 

Herr Grutte Pier

30.12.2016, 10:18 Uhr

bei 20% Zustimmung ist es "Wählerwille", dass die Spezialdemokratische Partei nach der Wahl den Kanzler stellt.
Ob der dann Schulz, Gabriel oder doch Scholz heißt, ist zweitrangig

Novi Prinz

30.12.2016, 10:29 Uhr

Er ist beliebt , ohne geliebt zu werden , populär, ohne Populist zu sein ,
er ist noch einer von den letzten SPD-Kanalarbeitern.

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