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08.03.2017

08:24 Uhr

SPD knapp hinter Union

„Rot-Rot-Grün mit Chance auf knappe Mehrheit“

Die Sozialdemokraten liegen mit ihrem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz in einer Forsa-Umfrage knapp hinter der Union. Zusammen mit Grünen und Linken könnte es dennoch für eine Mehrheit reichen.

Nachdem die SPD sich auf Martin Schulz als Kanzlerkandidaten festgelegt hatten, legte sie in den Umfragen zu. dpa

Martin Schulz

Nachdem die SPD sich auf Martin Schulz als Kanzlerkandidaten festgelegt hatten, legte sie in den Umfragen zu.

BerlinDie SPD schiebt sich in der Wählergunst an die Unionsparteien heran. In einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Magazins „Stern“ und des Senders RTL kommen die Sozialdemokraten auf 32 Prozent (plus ein Prozentpunkt) und liegen knapp hinter CDU und CSU, auf die wie in der Vorwoche 33 Prozent entfallen. Die Grünen bleiben bei acht Prozent, die Linke bei sieben Prozent. Einen Punkt büßt die AfD ein, die nun auf acht Prozent kommt. Auch die FDP verliert leicht auf sechs Prozent.

Bei einem Anteil von sechs Prozent für sonstige kleine Parteien, die nicht im Bundestag vertreten wären, könnten bereits etwas über 47 Prozent für eine regierungsfähige Mehrheit ausreichen, sagte der Chef des Umfrageinstituts Forsa, Manfred Güllner. „Weil SPD, Linkspartei und Grüne zusammen auf diese 47 Prozent kommen, hätte Rot-Rot-Grün, wenn schon jetzt gewählt würde, durchaus die Chance, mit knapper Mehrheit die Regierungskoalition zu stellen.“

Das Forsa-Institut befragte vom 27. Februar bis 3. März im Auftrag von „Stern“ und RTL 2502 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten. In einer am Mittwoch vorab veröffentlichten Ipsos-Umfrage gab die SPD dagegen einen Punkt auf 29 Prozent ab. Die Union kommt auf 33 Prozent der Stimmen nach 32 Prozent Ende Februar.

Von

rtr

Kommentare (10)

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Account gelöscht!

08.03.2017, 08:54 Uhr

Die Saarland Landtagswahl wird der erste Test für Rot-Rot-Grün und die Union sein...dann wird es sich zeigen, wie viel Verluste diese Parteien gegenüber der AfD einfahren werden.

Novi Prinz

08.03.2017, 09:35 Uhr

Das Weltklima bestimmt Frau Merkel , auch wenn Herr Schulz die größte Herausforderung für Frau Merkel ist . Er ist der beliebteste SPD-Mann seit Willi Brandt . Aber Frau Merkel hat ein Ass im Ärmel , dass ihr 9,2 bis 11,6% auf einen Schlag , 10 Tage vor Wahltermin bringen wird! Sozusagen ein Oderhochwasser auf Anforderung zum Wunschtermin !

Herr Leo Löwenstein

08.03.2017, 09:39 Uhr

Hat sich Herr Schulz überhaupt schon mal zum Thema Sicherheit, Flüchtlinge oder türkischer Wahlkampf in Deutschland, Beleidigungen Deutschlands durch türkischer Regierungsmitglieder geäußert, innere Sicherheit?
Kann mich nicht erinnern, irgendwas gelesen zu haben.

Es wird Zeit für ein Wende in der Politik.

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