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18.05.2017

16:29 Uhr

SPD Schleswig-Holsteins

Landeschef Stegner gerät weiter unter Druck

Ralf Stegner, Partei- und Fraktionsvorsitzender, sieht sich nach den letzten Wahlniederlagen der SPD mit Vorwürfen konfrontiert. In einem offene Brief wird ihm der Rücktritt nahegelegt. Stegner hält bisher am Amt fest.

Parteifunktionäre wollen den Partei- und Fraktionsvorsitzenden zum Rücktritt bewegen. dpa

Stegner unter Druck

Parteifunktionäre wollen den Partei- und Fraktionsvorsitzenden zum Rücktritt bewegen.

KielNach der verlorenen Landtagswahl gerät Schleswig-Holsteins SPD-Chef Ralf Stegner in seiner Partei weiter unter Druck. In einem offenen Brief legten Parteifunktionäre aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden am Donnerstag den Rücktritt nahe. In dem Schreiben wiesen sie darauf hin, dass auch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in NRW und Regierungschef Torsten Albig in Kiel nach den SPD-Wahlniederlagen Verantwortung übernommen und ihren Rücktritt erklärt hätten.

„Wir bedauern, dass der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und unser Landesvorsitzender Ralf Stegner dieses Verantwortungsbewusstsein als maßgeblich Verantwortlicher für die Kampagne und das Programm vermissen lässt“, heißt es in dem Brief. „Ein unbeirrtes Festklammern an Posten bei gleichzeitiger Aufnahme von Koalitionsverhandlungen ist für uns ohne interne Erneuerung nur schwer nachvollziehbar.“

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An der Küste stehen die Signale nun auf Jamaika. Die FDP hat sich entschieden, dass sie nicht mit der SPD regieren will. Zusätzlich müssen die Genossen noch den Abgang ihres bisherigen Regierungschefs verkraften.

Zugleich erneuerte der frühere SPD-Landesvize und Ex-Innenminister Andreas Breitner seine Rücktrittsforderung. In den „Kieler Nachrichten“ nannte er gleich sechs potenzielle Nachfolger für Stegner als SPD-Landeschef.

Dieser hält trotz der SPD-Wahlniederlage am Plan einer Koalition von SPD, Grünen und FDP fest - dabei haben die Liberalen ein solches Bündnis bereits definitiv ausgeschlossen. Am Montag will die SPD dennoch ein Sondierungsgespräch mit den Grünen führen. Dabei zeichnen sich Koalitionsverhandlungen für ein „Jamaika“-Bündnis von CDU, Grünen und FDP ab. Die Entscheidung darüber fällt am Dienstag.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Günther Schemutat

18.05.2017, 17:40 Uhr

Ich persönlich kann nur hoffen , dass Stegner bleibt . Seiner Sympathiewerte sind
so tief auf Grund seiner ständigen Nörgeleien und arbeiten gegen die Bürger
und das Land , dass die SPD nie richtig wieder hoch kommt. wenn er oben bleibt.

Mit Albig geht auch einer , der nicht richtig für SH war. Als Hamburger politisch interessiert bin ich umzingelt von ROT/GRÜN in SH,Hamburg,Niedersachsen .

Hier kann man ganz deutlich sehen , wie diese Politiker allein die Mobilität zum Stillstand bringen. Warum,Verkehr interessiert keinen Grünen ,

Man siedelt lieber 200 000 tausend Tellerschnecken (Millimeter Groß) um , um ihnen das Leben zu erleichtern wenn in der Nähe gebaut wird. Vielleicht!


zu erleichtern.

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