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12.09.2011

14:07 Uhr

SPD-Spitzenkandidatur

Sigmar Gabriel traut sich Kanzler zu

Bis Anfang 2013 wollen die Sozialdemokraten ihren Kanzlerkandidaten bestimmen. Die besten Chancen liegen derzeit wohl bei Ex-Finanzminister Peer Steinbrück. Aber auch SPD-Chef Sigmar Gabriel traut sich das Spitzenamt zu.

SPD-Chef Sigmar Gabriel. Reuters

SPD-Chef Sigmar Gabriel.

BerlinSPD-Chef Sigmar Gabriel hält eine Kanzlerkandidatur von Peer Steinbrück noch nicht für ausgemacht und würde sich auch selbst das Spitzenamt zutrauen. „Wer sich den Job des Kanzlerkandidaten und Kanzlers nicht zutraut, braucht nicht an die Spitze einer großen Partei zu gehen“, sagte er „Spiegel Online“. Er fügte hinzu: „Ob man es aber am Ende macht oder ob man zu dem Schluss kommt, dass jemand anderes besser geeignet ist - das muss man souverän entscheiden. Wer diese Souveränität nicht hat, sollte die Finger vom Parteivorsitz lassen.“

Die Sozialdemokraten wollen bis Anfang 2013 ihren Spitzenmann für die nächste Bundestagswahl bestimmen. Derzeit werden Ex-Finanzminister Steinbrück die besten Chancen eingeräumt. Auf die Frage, ob er es überhaupt noch für möglich halte, dass innerparteilich mehr als ein Kandidat antrete, sagte Gabriel: „Na klar.“

Er ließ zudem eine Präferenz erkennen, den Kanzlerkandidaten per Urwahl durch die SPD-Mitglieder zu bestimmen. Diese Idee habe er „überhaupt nicht“ beerdigt. Er werde einen Verfahrens- und einen Personalvorschlag machen. Eine Spaltung der SPD in einem solchen Fall befürchtet Gabriel nicht: „Im Gegenteil. Die Erfahrungen damit - zum Beispiel in Schleswig-Holstein - zeigen, dass solche Mitgliederentscheidungen ungeheuer mobilisierend wirken.“

Von

dpa

Kommentare (27)

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Account gelöscht!

12.09.2011, 14:36 Uhr

Oh Gott, erst Griechenland und nun der Gabriel damit der Niedergang noch schneller verläuft.
Dann liebes Wählervolk entscheidet euch für die roten Radlerengel (Ludwig Thoma), die bibelbeißenden Christen oder für die knurrenden Hundeführer. Oder ist er das auch?

Palandt

12.09.2011, 14:36 Uhr

Wenn das passiert und Herr Gabriel tatsächlich Kanzler werden sollte, kann man nur dazu aufrufen, dass Land zu verlassen. Jemand, der erfolglos als Politiker war (Niedersachsen) und zudem so viel an ungesundem Halbwissen verbreitet, ist noch schlimmer zu ertragen, als eine Kanzlerin Merkel.

martin

12.09.2011, 14:44 Uhr

Herr Gabriel wird langsam aber sicher größenwahnsinnig und
ich hoffe, das die SPD dies nie zuläßt!

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