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04.01.2015

17:22 Uhr

SPD-Strategiepapier

SPD will sich der „gehetzten Generation“ zuwenden

Die „gehetzte Generation“ soll SPD wählen: 30- bis 50-Jährige bilden für die SPD den Schwerpunkt der anstehenden Fraktionsklausur in Berlin. Dabei sollen nicht nur die Erwartungen der Stammwähler berücksichtigt werden.

SPD-Fahnen: Die Partei will sich künftig stärker für die mittlere Generation einsetzen. dpa

SPD-Fahnen: Die Partei will sich künftig stärker für die mittlere Generation einsetzen.

BerlinDie SPD will sich im neuen Jahr stärker für die mittlere Generation einsetzen und ihnen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Es müsse mehr für die Generation der 30- bis 50-Jährigen getan werden, sagte Fraktionschef Thomas Oppermann der „Welt“ (Montagsausgabe).

Diese Menschen seien das Rückgrat der Gesellschaft und der prosperierenden wirtschaftlichen Entwicklung. „Wir kümmern uns aber bisher zu wenig um die Probleme dieser gehetzten Generation.“

Deshalb sollten deren Anliegen im Mittelpunkt der SPD-Fraktionsklausur stehen, die am Donnerstag und Freitag in Berlin stattfindet. Die mittlere Generation sei „besonders stark von Beruf, Privatleben und Familie beansprucht“, heißt es der „Welt“ zufolge in einem Papier der SPD-Fraktionsführung.

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„Deshalb ist es sinnvoll zu überlegen, wie wir die Erwartungen und Bedürfnisse dieser Altersgruppe stärker in unserer parlamentarischen Arbeit berücksichtigen können.“ Dabei sollten nicht nur die Erwartungen der SPD-Wähler berücksichtigt werden, „sondern auch die Bedürfnisse und die Lebenswirklichkeit breiterer Bevölkerungsschichten“.

Von

afp

Kommentare (6)

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Herr Niccolo Machiavelli

05.01.2015, 08:34 Uhr

Thema verfehlt SPD, sechs, setzen.

Nein, bitte nicht noch mehr famileinpolitische Leistungen.

Sondern: Weniger Gängelgung, weniger Bevormundung, weniger Umverteilung, weniger Bürokratie, vor allem: weniger Einkommensteuerbelastung, am besten: Einkommensteuer gleich ganz abschaffen - und die Sozialversicherungspflicht noch dazu, zumindest ab einem Einkommen wie bei der Krankenversicherung. Damit tun Sie dem Rückgrat der Gesellschaft den größten Gefallen, denn diese Menschen können im Zweifel besser mit ihrem Geld umgehen, als politische Klasse und Verwalungsbürokratie.

Also, Genossen, lassen Sie die Menschen einfach in Ruhe, Sie können sich allein um sich selbst kümmern. Sie brauchen keinen Vormund.

Herr Woifi Fischer

05.01.2015, 09:17 Uhr

Martin Weiland, ihrer sehr guten Analyse kann ich mich nur noch anschließen.
Vielen Dank.

Frau Margrit Steer

05.01.2015, 14:19 Uhr

Herr Weiland,
sehr gut gesagt, Sie haben meine volle Unterstützung

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