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10.04.2013

09:04 Uhr

SPD stürzt in Umfrage ab

Schwarz-Gelb mit klarer Mehrheit

CDU/CSU und die FDP hängen die Konkurrenz ab: In einer Umfrage landet die Regierungskoalition bei 47 Prozent. Das ist der beste Wert seit 2009. Selbst ein rot-rot-grünes Bündnis kommt derzeit nicht an Schwarz-Gelb heran.

Haben gut lachen: Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Vize Philipp Rösler. ap

Haben gut lachen: Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Vize Philipp Rösler.

BerlinKnapp ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl kommt die schwarz-gelbe Regierungskoalition erstmals seit mehr als drei Jahren wieder auf eine eigene Mehrheit. Mit zusammen 47 Prozent erreichen Union und FDP in dem am Mittwoch veröffentlichten „Stern“-RTL-Wahltrend ihren besten Wert seit Ende 2009. Schwarz-Gelb liegt damit vor SPD, Grünen und Linkspartei, die zusammen auf 46 Prozent kommen. Die Meinungsforscher von Forsa sehen den Grund dafür vor allem in der Schwäche der SPD und ihres Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück.

Für die Union würden laut Umfrage 41 Prozent der Befragten stimmen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Das ist ein Punkt mehr als in der Vorwoche. Die FDP legt ebenfalls einen Punkt zu und wäre mit sechs Prozent wieder im Bundestag vertreten. Dagegen verlieren SPD und Grüne je einen Prozentpunkt. Die SPD fällt auf 23 Prozent, die Grünen auf 14 Prozent. Die Linkspartei gewinnt einen Punkt auf neun Prozent. Die Piratenpartei bleibt bei drei Prozent und würde an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

„Eine Fortsetzung der Koalition scheint nun möglich, woran man lange zweifelte“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem „Stern“. Die Ausgangslage vor der Bundestagswahl am 22. September sei für die Union und Kanzlerin Angela Merkel exzellent. „Hätte die SPD einen charismatischen Kanzlerkandidaten, würde auch bei Merkel manches kritischer gesehen.“ Doch so genieße Merkel noch immer hohes Ansehen. „Die Leute haben das Gefühl, bei ihr in Krisenzeiten gut aufgehoben zu sein“, sagte Güllner. Könnten sich die Wähler in einer Direktwahl zwischen Steinbrück und Merkel entscheiden, gäben nur 19 Prozent dem Sozialdemokraten ihre Stimme, 57 würden die Kanzlerin wählen.

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Viele Bundesbürger bezweifeln offenbar, dass Steinbrück als Kanzler geeignet ist. Nur 34 Prozent halten ihn einer weiteren Umfrage für den „Stern“ zufolge für vertrauenswürdig, 32 Prozent für sympathisch, und nur 24 Prozent glauben, Steinbrück sei diplomatisch genug. Zudem denken 40 Prozent, dass Steinbrück für soziale Gerechtigkeit kämpft – dies ist aber ein Kernthema der SPD. 49 Prozent attestieren Steinbrück Führungsstärke. Allerdings denkt nicht einmal jeder Zweite (48 Prozent), dass Steinbrück zur SPD passt.

Für den Wahltrend befragten die Meinungsforscher von Forsa vom 2. bis 5. April rund 2000 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Zu Steinbrück wurden am 3. und 4. April rund tausend Bürger befragt.

Von

rtr

Kommentare (26)

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Account gelöscht!

10.04.2013, 09:29 Uhr

Abwarten! Warum kommt in keiner Umfrage die AfD vor? Und wie lautet die genaue Fragestellung? Ich finde es ausgesprochen unbefriedigend, das uns immer wieder irgend welche Phantasiezahlen vorgeworfen werden, ohne die zusätzliche Information wie diese Zahlen zu Stande kommen?

mono

10.04.2013, 09:30 Uhr

Glaube ich nicht.

Account gelöscht!

10.04.2013, 09:30 Uhr

Schwarz-Gelb mit klarer Mehrheit... Propaganda, damit kennt sich Merkel bestens aus und weiß wie man sie einsetzt.
Mal sehen wie es zur Wahl dann aussieht und sich die Deutschen vielleicht mal etwas dabei Denken WO sie ihr Kreuzchen machen. Steuermichel, es wird Zeit aufzuwachen!

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