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05.08.2013

07:15 Uhr

„Spiegelbild der Gesellschaft“

Schäuble will mehr Altersgenossen im Bundestag

Wolfgang Schäuble ist 70 Jahre alt. Damit zählt er zu den älteren Herrschaften im Bundestag. Zu alt für Politik hält sich der Finanzminister natürlich nicht – stattdessen wünscht er sich mehr Senioren im Parlament.

Wolfgang Schäuble (CDU) ist der dienstälteste Bundestagsabgeordnete. dpa

Wolfgang Schäuble (CDU) ist der dienstälteste Bundestagsabgeordnete.

OffenbachBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (70) wünscht sich mehr Senioren im Bundestag. „Ich würde es nicht gut finden, wenn wir ein Parlament hätten, in dem keine 70-Jährigen mehr säßen“, sagte der CDU-Politiker in seinem Wohnort Offenburg. „Es gibt seit langem einen Trend in der Politik und anderswo hin zu Verjüngung. Oft geht es auch einfach um Jung gegen Alt.“ Der Bundestag müsse aber ein Spiegelbild der Gesellschaft sein. „Alle Gruppen sollten vertreten sein, natürlich die Jüngeren, aber auch die Senioren.“

Schäuble ist der dienstälteste Bundestagsabgeordnete. Er amtiert seit mehr als 40 Jahren. Zur Bundestagswahl am 22. September kandidiert er erneut. Vier Tage vor der Wahl wird er 71 Jahre alt.

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„Wir haben eine sich wandelnde Gesellschaft“, sagte der CDU-Politiker. „Die Menschen werden immer älter, der Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung wird größer.“ Gleichzeitig nehme aber der Anteil älterer Abgeordneter in jeder Legislaturperiode ab.

„Um ein Schiff auf Kurs zu halten, braucht es eine ganze Mannschaft und darunter eben auch erfahrene Seeleute. Vor allem, wenn die See stürmisch wird“, sagte Schäuble. „Wichtig sind Leute, die den Laden zusammenhalten.“

Kommentare (36)

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05.08.2013, 07:39 Uhr

Wenn alle Gruppen vertreten sein sollen, wo sind dann die Arbeitslosen, Leiharbeiter und Dumpingbeschäftigten?
Und ist der Anteil von Beamten und Anwälten in der Bevölkerung wirklich so hoch wie im Bundestag? Wohl kaum!

allegro

05.08.2013, 07:57 Uhr

"Vor allem, wenn die See stürmisch wird“, sagte Schäuble. „Wichtig sind Leute, die den Laden zusammenhalten.“ - Diese stürmische See wird von den ELITEN provoziert, gewollt angestrebt und der Knacki Schäuble ist mit Merkel in diesem Fall nur Handlanger von Rothschild-Rockefeller, um einen EURO-Dollar zu installieren, mit dem die neofeudalistischen Herrscher aus NY auch Europa in einem Klick - in welche Richtung immer - steuern und am ehesten großflächig verarmen können. Hartz-VI war der erste durchgreifende Schritt dazu in Deutschland. Die Vergemeinschaftung der Schulden wird nach dieser Wahl am 22.9.13 der nächste Schritt sein. Auf dem Fuße folgt dem die Zerschlagung der Genossenschaftsrechte mit Eigenanteilen von Kleinsparern an genossenschaftlichen Institutionen durch die EU.

EU=Europäischer Untergang. Island stieg aus den Beitrittsverhandlungen aus=ein Licht am Rand dieses politischen Malochs. Der EURO ist die Monopolywährung dieses Untergangs. Untergang europäischer Kulturgeschichte in ihrer Vielfalt und eine bodenlos freche weil nicht demokratisch legitimierte Gleichmacherei über alle Nationen hinweg (alle Bürger: EU-Ausweis, nicht "Reisepass der Republik..."!!) sind "Weltbürger" - ach wie toll!!...sie sind defacto: ENTRECHTET! Dann sollen ALLE bitte ein digitales Konto haben - damit Schäuble & Co zypriotisch, wie Schäuble auch im Mai 2013 ganz selbstverständlich bestätigte am besten an einem Freitag zum Wochenende, sicher nach der Wahl 2013 darauf zugreifen können! Nun kommt noch SEPA mit IBAN und BIC, das macht den zentralistischen Zugriff noch einfacher. Vertrauenswürdig! So kann Wachstum entstehen. Aber das soll ja garnicht sein. 60% der Bevölkerung sollen 2030 verarmt sein und bangladeshi-sch in Wellblechhütten-Ghettos leben, ohne Strom weil privatisiert zu teuer...ausgehungert sollen sie sein. Den Rest kann man sehr gut kontrollieren. Alternativlos wird dieser Weg an die Wand, diese durch die Wucht der Eliten nieder gefahren. Für den Einen ist die Wand

Tom

05.08.2013, 08:06 Uhr

Egal ob in der Politik oder bei Unternehmen: Eines der ganz grossen Probleme unserer Gesellschaft sind Menschen, die sich fuer unersetzbar und wichtig halten, dass sie es nicht schaffen das Zepoter an juengere Generationen weiterzugeben. Die Erklaerungsversuche sind vielfaeltig und einfallsreich. Dumm bleiben sie trotzdem.

Fakt bleibt, dass intelligente Menschen mit 60 oder 70 der jungen Genration eine Chance geben und nur im Hintergrund (und bei Bedarf) als Berater fungieren bzw. sich in wohltaetigen Bereichen einsetzbar. Unersetztbar ist niemand und Veraenderung kommt nur zu Stande, wenn die Alten zurueckstecken.

Machtbesessenheit und der Glaube unsterblich zu sein ist grotesk.




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