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26.03.2014

12:37 Uhr

Staat und Private

Bildungsausgaben so hoch wie nie

Staat und Private haben im Jahr 2012 so viel Geld in Bildung investiert wie nie zuvor. Vor allem Kinderbetreuung und Hochschulen haben davon profitiert. Der größte Finanzier bleibt die öffentliche Hand.

Der größte Teil der Ausgaben wurde in Kindergärten, Schulen, Hochschulen und der dualen Ausbildung investiert. dpa

Der größte Teil der Ausgaben wurde in Kindergärten, Schulen, Hochschulen und der dualen Ausbildung investiert.

WiesbadenDie Ausgaben für Bildung in Deutschland sind auf einen Rekordwert gestiegen. Rund 247,4 Milliarden Euro haben der Staat und Private 2012 in Bildung, Forschung und Wissenschaft gesteckt. Das waren 1,9 Prozent mehr als 2011. Damit legen die Ausgaben seit 2004 stetig zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch auf der Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte. Das Geld kam vor allem der Kinderbetreuung und den Hochschulen zugute.

Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt lag 2012 wie im Vorjahr bei 9,3 Prozent. 2009 hatte er noch 9,5 Prozent ausgemacht. Fast zwei Drittel des Geldes entfallen auf die öffentlichen Haushalte.

Die ideale Schule

Engagierte Lehrer

...fordern 94 Prozent der Lehrer und 92 Prozent der Eltern.

Gut ausgebildete Lehrer

...fordern 85 Prozent der Lehrer und 83 Prozent der Eltern.

Gute Organisation des Schulalltags

...fordern 77 Prozent der Lehrer und 74 Prozent der Eltern.

Klassengröße

Kleine Klassen wünschen sich 76 Prozent der Lehrer und 80 Prozent der Eltern.

Förderung

Eine gezielte Förderung nach Begabung wünschen sich 75 Prozent der Lehrer und 78 Prozent der Eltern.

Platz

Geeignete Räumlichkeiten fordern 72 Prozent der Lehrer und 64 Prozent der Eltern.

Vorbereitung

Eine gute Vorbereitung auf das Berufsleben ist für 51 Prozent der Lehrer und 67 Prozent der Eltern ein wichtiger Faktor für die ideale Schule.

Fremde Kulturen

Die Möglichkeit zum Schüleraustausch ist für 27 Prozent der Eltern und 39 Prozent der Eltern wichtig.

Der größte Teil kam mit 134,9 Milliarden Euro der Erstausbildung in Kindergärten, Schulen, Hochschulen und der dualen Ausbildung zugute. Für Weiterbildung, Jugendarbeit, Krippen und Horte wurden 21,7 Milliarden Euro aufgewendet. Diese Ausgaben werden im internationalen Vergleich der Bildungsausgaben nicht mitgerechnet. Für Forschung und Entwicklung wandten Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 65,3 Milliarden Euro auf.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

26.03.2014, 13:09 Uhr

Man kann nicht in Bildung investieren , man kann nur Vorausetzungen schaffen, dass Menschen die richtigen Werkzeuge bekommen. Ob die dann helfen sieht man an vielen Hochschulen, wo Abiturienten seit Jahren auftauchen, die keinerlei Allgemeinbildung mitbringen. Es wird in Bildung investiert, keine Frage. Aber es wird so investiert, dass Studenten keine Studenten Unruhen mehr in Deutschland auslösen können, weil sie völlig überfordert sind mit ihren Aufgaben. Weiterhin sind Schul Gebäude in Deutschland immer noch baureif und Contäiner sind auch keine Lösung. Dann jedes Jahr eine neue Schulreform in den Ländern je nach Parteilaune. Das nenne ich keinen Fortschritt das ist Mobbing.

Account gelöscht!

26.03.2014, 19:33 Uhr

Gehören gebrauchsfähige Toiletten in Schulen nicht auch dazu? In Berlin kann man den Eindruck gewinnen, Toiletten werden an Schulen abgeschafft!

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