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21.05.2015

14:34 Uhr

Staatsanwaltschaft

Edathy soll vor Ermittlungen gewarnt worden sein

Oberstaatsanwalt Thomas Klinge äußert vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages den Verdacht, dass Sebastian Edathy von den Ermittlungen gegen ihn gewusst haben muss. Stutzig machte ihn vor allem Edathys Anwalt.

Der Oberstaatsanwalt im Kinderporno-Prozess gegen Sebastian Edathy äußert Zweifel, dass der Bundestagsabgeordnete nichts von den Ermittlungen gegen ihn gewusst haben soll. Reuters

Thomas Klinge

Der Oberstaatsanwalt im Kinderporno-Prozess gegen Sebastian Edathy äußert Zweifel, dass der Bundestagsabgeordnete nichts von den Ermittlungen gegen ihn gewusst haben soll.

BerlinDer Staatsanwalt im Kinderporno-Prozess gegen den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy geht davon aus, dass der Politiker vor der Hausdurchsuchung von dem Verdacht gegen ihn erfahren hatte. Oberstaatsanwalt Thomas Klinge aus Hannover sagte am Donnerstag als Zeuge im Untersuchungsausschuss des Bundestages zur Edathy-Affäre über ein Treffen mit Edathys Anwalt Christian Noll am 22. Januar 2014: „Ich hatte immer das Gefühl, er weiß was.“ Noll hatte zuvor bereits mehrfach beim niedersächsischen Landeskriminalamt und bei der Staatsanwaltschaft nachgefragt, ob gegen seinen Mandanten ermittelt werde. „Diese Hartnäckigkeit hat mich stutzig gemacht“, erinnerte sich Klinge.

Räume von Edathy waren im Februar 2014 durchsucht worden. Kurz zuvor hatte er sein Mandat niedergelegt. Der Ausschuss soll herausfinden, wer Edathy gewarnt und damit zur Vernichtung möglicher Beweismittel beigetragen haben könnte. Edathy hat den SPD-Abgeordneten Michael Hartmann als Informanten benannt. Dieser bestreitet das. 
 

Von

dpa

Kommentare (3)

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Herr reiner tiroch

21.05.2015, 16:38 Uhr

wenn inzwischen schon weit über 150 Politiker über Edathy was gewußt haben, und die sich gegenseitig niemals wehtun, dann ist er wohl gewarnt worden. vom Trittin? hahaha

Herr Joly Joker

21.05.2015, 18:10 Uhr

tja , irgend so ein grüner KinderschänderIn kann das durchaus gewesen sein. Die GrünenInnen haben sich doch gerade geoutet, dass ihnen jahrelang die sexuelle Befriedigung ihrer perversen MitgliederInnen und im Geiste nahestehenden Minderheiten wichtiger war, als das Gemeinwohl und das Recht unserer Kinder auf Unversehrtheit, Selbstbestimmung und Würde. Edathy kann/konnte durchaus auf Unterstützung ähnlich pervertierte ParteimitgliederInnen bei allen politischen rechnen. Je perverser der Sex um so verschwiegener die Gruppe - auch über Parteigrenzen hinaus. Die Katholischen Monster im Talar haben über Jahrhunderte hinweg gemeinsam geschwiegen und vertuscht. Man denke doch mal an die perversen Sexorgien der britischen Politiker, die vor etwa 1/2 Jahr im TV Thema waren.

Frau Margrit Steer

21.05.2015, 18:28 Uhr

Der Fall Edathy zeigt uns doch, was für eine Dreckbande von Politikern wir haben
Da ist doch keiner mehr mit Anstand

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