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14.12.2011

14:59 Uhr

Städteranking 2011

Perfekte Orte für eine hoch bezahlte Karriere

Akademiker zieht es nach Frankfurt. Keine andere deutsche Stadt ist besser geeignet, um eine hoch bezahlte Karriere zu machen. Das bringt der Bankenmetropole Reichtum – und Ärger.

Viele Akademiker zieht es nach Frankfurt am Main. dpa

Viele Akademiker zieht es nach Frankfurt am Main.

Deutschlands Bankenmetropole ist auch das Jobparadies der Republik. Nach dem Urteil der IW-Forscher ist keine andere deutsche Stadt so gut geeignet, um eine hoch bezahlte Karriere zu machen, wie Frankfurt. „Wirtschaftsraum“ nennen die Wissenschaftler ihren Subindikator, und welche Stadt hier vorne ist, hat alles, was ihren Bürgern jetzt und später mal Wohlstand bringen kann. Städte, die bei dieser Wertung an der Spitze liegen, locken die besten Nachwuchskräfte an.

Um den Wirtschaftsraum zu testen, messen die Forscher das Qualifikationsniveau der Arbeitnehmer, die Dynamik der Unternehmen und die Unterstützung derselben durch die lokale Politik und Verwaltung. Hinter Frankfurt finden sich an der Spitze des Rankings München, Stuttgart und Düsseldorf – alles Zentren der deutschen Wirtschaftskraft: Allein 14 der 30 Dax-Konzerne haben in einer dieser Städte ihren Sitz.

Kein Wunder, dass es auch einen Großteil der Uni-Absolventen in diese Orte zieht. Das zeigt sich beispielsweise am Indikator „Wissensintensive Dienstleistungen“. Der misst, wie groß der Anteil von Dienstleistungsunternehmen mit einem überdurchschnittlichen Anteil an Hochschulabsolventen an allen Unternehmen am Standort ist. Mit jeweils deutlich mehr als 30 Prozent landen die vier Wirtschaftsmetropolen in diesem Ranking allesamt unter den Top 10, Spitzenreiter Frankfurt kommt sogar auf einen Anteil von 37,7 Prozent. Zum Vergleich: Am anderen Ende der Skala, wo die produzierende Industrie noch verhältnismäßig viele schlecht bezahlte Arbeiterjobs hervorbringt, kommen Solingen, Ludwigshafen oder Mülheim nur auf einen Anteil von gut 15 Prozent.

Kommentare (1)

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csp

14.12.2011, 18:12 Uhr

Mal wieder die Mär von der "Hauptstadt des Verbrechens"
Manchmal würde etwas mehr Recherche gut tun:
"Werde beispielsweise ein Betrug mit einer Kreditkarte eines hier ansässigen Instituts begangen, schlage sich das in der Kriminalitätsstatistik nieder. Auch würden alle Delikte des Flughafens mit jährlich mehr als 53 Millionen Passagieren der Stadt zugerechnet. Dazu zählten Verletzungen der Einreisebestimmungen oder Zollvergehen."
http://www.fr-online.de/frankfurt-bleibt-hauptstadt-des-verbrechens/1472798,9683484,view,asFitMl.html

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