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05.01.2007

08:59 Uhr

Statistik der Bundesagentur

500 000 Arbeitslose erhielten zeitweise kein Geld

Etwa eine halbe Million Arbeitslose haben im vergangenen Jahr von den Arbeitsagenturen eine Zwangspause beim Bezug des Arbeitslosengeldes aufgebrummt bekommen: Weil sie gegen die verschärften Regeln verstießen, bekamen sie im Schnitt fünf Wochen lang kein Geld aus der Sozialkasse.

ALG-II-Auszahlung per Chipkarte am Automaten in einer Arbeitsagentur in Frankfurt am Main. Foto: dpa dpa

ALG-II-Auszahlung per Chipkarte am Automaten in einer Arbeitsagentur in Frankfurt am Main. Foto: dpa

HB NÜRNBERG. Das berichtet die „Bild“-Zeitung am Freitag unter Berufung auf die Nürnberger Bundesagentur. „Allein 150 000 Arbeitslose erhielten eine Woche lang kein Arbeitslosengeld, weil sie sich verspätet arbeitssuchend gemeldet hatten“, sagte eine Sprecherin der Behörde.

„Bild“ führt zudem weitere Fälle an: So habe ein Dortmunder Angestellter, dem wegen unentschuldigten Fehlens in Serie gekündigt worden sei, eine Sperrzeit von 12 Wochen verordnet bekommen, bevor er das erste Mal Arbeitslosengeld bekommen habe. Eine arbeitslose Verkäuferin aus Köln habe dieselbe Sperrzeit hinnehmen müssen, weil sie einen Job angeboten bekommen habe und ohne triftigen Grund nicht zum Vorstellungsgespräch erschienen sei.

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