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03.01.2011

09:58 Uhr

Statistiker

Zahl der Erwerbstätigen auf neuem Höchststand

Das deutsche Jobwunder schlägt sich positiv auch in den Erhebungen der Wiesbadener Statistiker nieder: Mit der Aufholjagd der Wirtschaft im zurückliegenden Jahr hat die Erwerbstätigkeit in der Bundesrepublik einen neuen Höchststand erreicht.

HB WIESBADEN. Wie das Statistische Bundesamt am Montag unter Berufung auf vorläufige Berechnungen mitteilte, hatten 2010 rund 40,37 Millionen Menschen einen Job - das waren 197 000 oder 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Nach vorläufigen Schätzungen auf Basis der Arbeitskräfteerhebung sank die Zahl der Erwerbslosen (nach international vergleichbarer Definition) im Jahresdurchschnitt um 297 000 (minus 9,2 Prozent) auf 2,93 Millionen Menschen. Die Zahl der aktiv am Arbeitsmarkt verfügbaren Erwerbspersonen, also die Summe von Erwerbstätigen und Erwerbslosen, verminderte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 100 000 auf 43,3 Millionen Menschen. Die Erwerbslosenquote, die den Anteil der Erwerbslosen an der Gesamtzahl der Erwerbspersonen misst, sank von 7,4 Prozent im Jahr 2009 auf 6,8 Prozent im Jahresdurchschnitt 2010. Die deutsche Definition der Arbeitslosigkeit ist allerdings eine andere und damit liegt die Quote höher.

Die rasche Erholung der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr begünstigte nach Angaben der Statistiker insbesondere die Lage der Arbeitnehmer. Einhergehend mit dem Abbau der Kurzarbeit wuchs die Zahl im vergangenen Jahr deutlich, und zwar um 190 000 Menschen (plus 0,5 Prozent) auf rund 35,95 Millionen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger stieg im selben Zeitraum leicht um 7 000 (plus 0,2 Prozent) auf rund 4,42 Millionen.

Kommentare (1)

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Mariana Mayer

03.01.2011, 23:26 Uhr

Schaue ich mir gerade wieder die Tagesschau sind angeblich 40 Mill. in Arbeit in Deutschland.

Laut Statistik davon 26- 27 Mill. in sozialversicherungspflichtigen beschäftigungsverhältnissen.

Nun gut, geht einer aus den sozialversicherungspflichtigen beschäftigungsverhältnissen zum Arzt oder Rechtsanwalt oder sonstwas, erhält dieser aufgrund eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmers oder Angestellten ein Honorar, indirekt auch über die Krankenkasse oder sonstiges, das er für seine private Krankenversicherung oder Altersvorsorge zurücklegt.

Das heißt: diese Statistik : es ist nicht offengelgt ob ein Prospektausträger der 40 Euro im Monat erhält und zahlöreiche andere Nebenjobs hat, die zwar sozialversicherungspflichtig sind, dies aber nicht eingezahlt wird, mitgezählt werden.
Gleichfalls ist nicht geklärt, ob diese Jobs doppelt und dreifach mitgezählt werden, wenn ein Arbeitnehmer oder iN was ich immer wieder höre, angeblich 3 Jobs hat, werden die dann doppelt und dreifach mitgezählt?

ich frage deshalb nach weil man mir wiederholt in mehreren kleinen Jobs verweigert hat, mir in einem Teilzeitjob die Sozialversicherungsbeiträge zu bezahlen.

Mariana Mayer, seit 6 Jahren aufgrund von zahlreichen mobbingaktionen arbeitslos, Krankenversicherung ist in Deutschland vom Kindesunterhalt zu begleichen. ich bin in keiner Rentenversicherung drin und dies ist so gewollt.

Jeder der mit Gwealt aus dem berufsleben vertrieben worden ist , fleigt nach dem bezug von Alg1 aus dem Sozialversicherungssystem rausd. betroffen sind insbesondere Frauen mit Kindern die im berufsleben von vorneherein unerwünscht sind.
Aufgrund dieses Wissens und des hintergrundes, dass genau diese Frauen keinerlei Unterstützung erhalten, und dies auch politisch so gewollt ist, gibt es hier eine Gruppe von benachteiligten Frauen auf die beliebig eingeschlagen werden darf, weil sie das schwächste Element in der Kette sind und niemand unterstützt.

Frauen mit Kindern oder andere Schwache sind in den Unternehmen unerwünscht und dürfen beliebig und vorgeplant als Einschlagopbjekt in Deutschland missbraucht werden.
Kostenfreie Tätigkeit jedoch mit Profit: Herzlich willkommen. Frauen dürfen beliebig an sogenannten Tafeln mitwirken oder kostenfreie Praktikas absolvieren.


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