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01.06.2012

09:50 Uhr

Steigende Anforderungen

Pressesprecher der Piraten tritt zurück

In einem offenen Brief hat der Bundespressesprecher der Piraten seinen Rücktritt erklärt. Er begründet seinen Schritt mit Überlastung. Kein Wunder, denn bislang arbeitete der Pressesprecher ehrenamtlich.

Die Piratenpartei muss sich einen neuen Pressesprecher suchen. dpa

Die Piratenpartei muss sich einen neuen Pressesprecher suchen.

BerlinDer Bundespressesprecher der Piratenpartei, Christopher Lang, ist am Freitag von seinem Amt zurückgetreten. In einem offenen Brief an den Bundesvorstand begründete Lang seinen Schritt mit einer Überlastung durch die bislang ehrenamtlich wahrgenommene Aufgabe. „Wir brauchen mehr bezahltes und im selben Zuge fachlich qualifiziertes Personal, um die stetig steigenden Anforderungen abzudecken“, forderte Lang. „Ich kann nicht mehr, bin für den Moment müde, ausgepowert und erschöpft!“, heißt es in dem Brief. Lang betonte, er wolle künftig ein geplantes Studium nicht weiter hinausschieben und werde sich intensiver auf seine Familie, Freunde und das nicht-politische Leben fokussieren.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Hagbard_Celine

01.06.2012, 10:33 Uhr

Another one bites the dust.

Leute, Leute, Leute, so geht das nicht weiter.

Bis in die Puppen am Rechner sitzen, die "Medien" ernst nehmen und es allen recht machen wollen. Demnächst noch online Schafskopf mit Israelis und Palästinensern spielen oder was ?

Besser mal um 22:00h den Rechner ausmachen, gut einen durchziehen und wenn überhaupt erst danach die Medien zu Gemüte führen. Und nicht vergessen: die Medien spiegeln in der Regel die Meinung der Eigentümer, sind also so etwas wie ein Blog. So einen Blog als politischen Vektor zu behandeln ist höchst undemokratisch.

Und nicht vergessen: everybodys darling is everybodys bitch (auf deutsch übersetzt: "Viel Feind viel Ehr")

Robert_Maynard

01.06.2012, 20:51 Uhr

Da hat der arme Kerl es nicht bis zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens durchgehalten.

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