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25.12.2013

11:20 Uhr

Steigende Zahl von Asylbewerbern

Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland überlastet

Immer mehr Menschen beantragen in Deutschland Asyl. Das stellt Länder und Kommunen vor Probleme. In Sachsen werden bereits ehemalige Schulen genutzt, in Bayern bald leerstehende Kasernen.

Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern äußern sich in Berlin im Flüchtlingscamp am Oranienplatz im Stadtteil Kreuzberg gegenüber Medienvertretern. dpa

Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern äußern sich in Berlin im Flüchtlingscamp am Oranienplatz im Stadtteil Kreuzberg gegenüber Medienvertretern.

BerlinAngesichts steigender Asylbewerberzahlen in Deutschland müssen viele Länder und Kommunen die Kapazitäten ihrer Unterkünfte erweitern. Viele Einrichtungen sind bereits überbelegt, Behörden müssen deshalb unter anderem ehemalige Schulen oder Kasernen umbauen, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab.

Baden-Württemberg etwa kann den Flüchtlingszustrom im kommenden Jahr nur mit einem Ausbau der Unterkünfte stemmen. Flüchtlinge kommen dort zunächst in die zentrale Erstaufnahme-Einrichtung in Karlsruhe und werden dann auf die Kreise verteilt. „Die Kapazitäten sind praktisch überall ausgelastet und müssen deshalb laufend erweitert werden“, teilte das Integrationsministerium in Stuttgart mit.

Bis Ende November verzeichneten die Behörden 12.500 Flüchtlinge, die erstmals einen Antrag auf Asyl in Baden-Württemberg stellten. Im kommenden Jahr erwartet der Südwesten einen Zugang von 14.000 Menschen. Baden-Württemberg stellte daher für das Jahr 2014 zusätzlich rund 122 Millionen Euro für die Einrichtung in Karlsruhe und die Kostenerstattungen an die Kreise bereit.

Auch Bayern stellt sich im kommenden Jahr auf weiter steigende Flüchtlingszahlen ein. Dort gibt es bislang zwei Erstaufnahme-Einrichtungen für Asylbewerber, geplant ist die Eröffnung einer dritten Unterkunft. Bislang wurden viele Flüchtlinge in angemieteten Pensionen untergebracht, nun will die Staatsregierung auch leerstehende Kasernen nutzen. Voraussichtlich wird es in Bayern aber auch wie in den 90er Jahren wieder Wohncontainersiedlungen geben. Angaben zu den Kosten machte die Regierung bislang nicht.

Kommentare (2)

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Nachwuchs

27.12.2013, 09:06 Uhr

Flüchtlinge? Es gibt keine Flüchtlinge. Wir haben die UN, die so etwas verhindert. Es gibt nur geschleustePersonen, die unsIhre Lebensart aufzwingen wollen. Dafür morden Sie und sind nicht gewillt in Ihren Heimatländer in Frieden zu leben. Unsere Politiker wollen lieber Muslime als gefahrlosen Unterricht für Kinder. So gibt es in Berlin schon verletze Kinder auf Grund unserer Schulen. Dies wollen aber unsere Politiker!

Account gelöscht!

27.12.2013, 16:32 Uhr

Flüchtlinge? Asylanten?
Diese Worte müssen dringend gestrichen werden, es wird damit seit Jahrzehnten Mißbrauch getrieben.
Unsre Politik macht so lange, bis es in Deutshland Bürgerkrieg gibt.
Dann sitzen wieder alle da und jammern, "das haben wir doch nicht gewollt, nein das wußten wir nicht usw."
Sollte aus der Zeit nach 45 vielen noch bekannt sein

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