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15.01.2005

11:47 Uhr

Steigender privater Verbrauch

Regierung bleibt bei ihren Konjunkturprognosen

Entgegen mehrerer Wirtschaftsinstitute hält die Bundesregierung offenbar an ihren Wachstumserwartungen fest. Aufgrund der Arbeitsmarktreform soll sich die Beschäftigungslage deutlich verbessern.

HB BERLIN. Die Bundesregierung bleibt in ihrem Jahreswirtschaftsbericht bei ihren Wachstumsaussichten für das laufende Jahr. Wie die «Welt am Sonntag» am Samstag vorab unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, erwartet die Regierung weiterhin ein Wirtschaftswachstum von 1,5 bis zwei Prozent. Der genaue Wert werde eher am unteren Rand der Spanne liegen.

Dem Bericht zufolge geht der Bund davon aus, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt 2005 deutlich entspannen wird. «Die Erwerbstätigkeit wird sich in diesem Jahr merklich beleben», heißt es in dem Entwurf des Jahreswirtschaftsbericht. Zuerst werde der konjunkturelle Aufschwung für einen Rückgang der Arbeitslosigkeit ab Frühjahr sorgen, dann werde sich zunehmend die Arbeitsmarktreform auswirken.

Zudem rechnet die Bundesregierung damit, dass der private Konsum 2005 anziehen wird. Begründet wurde diese Annahme mit einem steigenden verfügbaren Einkommen. Außerdem sollen die Ausrüstungsinvestitionen um 4,5 Prozent zulegen.

Im Dezember hatten mehrere Wirtschaftsinstitute ihre Wachstumsprognosen nach unten korrigiert. Darunter das Münchener Ifo-Institut und das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Auch die deutsche Industrie dämpfte die Wachstumshoffnungen.

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