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19.10.2012

02:26 Uhr

Steinbrück-Kritik

Kubicki watscht Parteifreund Döring ab

Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki hat seinen Parteifreund Patrick Döring in einer Talkshow heftig angegriffen. Dessen Kritik an SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück fand er unglaublich - und wünscht eine Entschuldigung.

Der Fraktionsvorsitzende der schleswig-holsteinischen FDP, Wolfgang Kubicki. dpa

Der Fraktionsvorsitzende der schleswig-holsteinischen FDP, Wolfgang Kubicki.

BerlinDie Äußerungen von FDP-Generalsekretär Patrick Döring über SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück stoßen auch in den eigenen Reihen auf heftige Kritik.

Er habe das Statement Dörings "ziemlich peinlich" gefunden, sagte der Fraktionschef der FDP im schleswig-holsteinischen Landtag, Wolfgang Kubicki, am Donnerstag in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". Döring hatte Steinbrück in der Debatte um Nebentätigkeiten unter anderem eine "knallharte Gewinnermentalität" attestiert.

Kubicki fügte hinzu: "Ich weiß nicht, was er geraucht hat, aber für die Vertreter einer liberalen Partei ist es geradezu unerhört, sich darüber zu äußern, dass jemand für seine Tätigkeiten, in die er ja auch seine Persönlichkeit einbringt, Geld bekommt. Das ist wirklich unglaublich."

Er fände es schön, wenn Döring sich bei Steinbrück öffentlich entschuldigen würde, sagte Kubicki. Es sei "albern" anzunehmen, wer einen bezahlten Vortrag halte, richte sich nach der Meinung des Zuhörenden.

Von

dapd

Kommentare (17)

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bjarki

19.10.2012, 02:50 Uhr

Mr. Kubicki, in unserem Alter sollte man erkennen, dass man ein Auslaufmodell ist und den Jüngeren den Vortritt lassen, insbesondere dann, wenn man ein Leben lang ein unbedeutendes landespolitisches Licht gewesen ist. Zerissen haben Sie nie etwas, ausser ein bischen regelmässig Nestbeschmutzen.

Account gelöscht!

19.10.2012, 06:38 Uhr

Warum ist es in diesem Land so problematisch, viel Geld zu verdienen? Warum dieser Neid? Dass manche zu wenig verdienen, steht außer Frage, aber das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.

Die Empörung wegen Einflussnahme ist doch reines Theater. Unser heutiger Finanzminister rannte dereinst mit sechsstelligen Barbeträgen durchs Land und von den heutigen Heulern interessiert es bis heute niemanden, woher das Geld kam, von wem es stammte und wofür es gedacht war. Des Kanzlers Ehrenwort hat alles beendet.

Vielleicht sollte Herr Steinbrück die ihn betreffende Debatte nun einfach mit seinem Ehrenwort beenden...

profitliberal

19.10.2012, 06:46 Uhr

der lobbyist des lichtensteiner stiftungswesens macht mal wieder eigenwernung für seine kanzlei .

mönsch kubicki ,nich so durchsichtig....

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