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03.09.2011

16:47 Uhr

Steine und Pfefferspray

Ausschreitungen bei Protesten gegen Nazi-Aufmarsch in Dortmund

Während mehrerer Gegendemonstrationen gegen einen Nazi-Aufmarsch in Dortmund kam es am Samstag zu Ausschreitungen. Linke Autonome versuchten die Absperrungen zu durchbrechen - ein Polizist erlitt schwere Verletzungen.

Linke Autonome blockieren die Straße. Reuters

Linke Autonome blockieren die Straße.

DortmundBei Ausschreitungen während mehrerer Gegendemonstrationen gegen einen Nazi-Aufmarsch in Dortmund sind am Samstag mehrere Polizisten verletzt worden. Etwa 1500 gewaltbereite Autonome hätten sich nördlich des Hauptbahnhofes versammelt und versucht, die Absperrungen rund um den Aufmarsch der Rechtsextremen zu durchbrechen, teilte die Dortmunder Polizei mit. Bei Angriffen mit Pfefferspray, Steinen oder Böllern seien mehrere Polizisten leicht verletzt worden. In einem anderen Stadtteil erlitt ein Polizist den Angaben zufolge bei einem Angriff auf ein Polizeifahrzeug schwere Verletzungen. Etwa 180 Linksextreme wurden in Gewahrsam genommen.

Die Angriffe der Linksautonomen dauerten den Angaben der Polizei zufolge an, die Beamten setzten Schlagstöcke ein. „Die Gewaltexzesse gegen Polizeibeamte in Dortmund haben mit demokratischem Protest gegen Rechtsextremisten überhaupt nichts mehr zu tun“, erklärte Polizeipräsident Hans Schulze. Die Polizei werde weiterhin konsequent einschreiten und an ihrem Trennungskonzept festhalten. Rund 4000 Beamte waren im Einsatz, um ein Aufeinandertreffen beider Lager zu verhindern. An der Neonazi-Kundgebung nahmen den Angaben der Polizei zufolge am Nachmittag etwa 700 Menschen teil. Tausende Demonstranten demonstrierten in der Innenstadt friedlich gegen den Aufmarsch.

Bereits am Freitag waren Demonstrationszüge beider Lager durch die Dortmunder Innenstadt gezogen. Eine Kundgebung der Rechten mit mehr als 200 Teilnehmern sei gegen halb zehn beendet gewesen, Gegendemonstrationen mit mehr als 1000 Teilnehmern endeten bereits am frühen Abend. Die Kundgebungen verliefen laut Polizei ohne besondere Vorkommnisse, es gab fünf vorläufige Festnahmen.

 

Von

afp

Kommentare (12)

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Account gelöscht!

03.09.2011, 17:44 Uhr

1500 gewalttätige Autonome Linke ? Da muß die links blinde Sozialistische Einheitspartei Deutschlands CDUSPDFDPGrüneLinke sofort mehr Mittel für den Kampf gegen Rechts bereitstellen. Man muß die NPD wirklich nicht mögen, um festzustellen, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Ich halte die NPD für unwählbar, aber es handelt sich um eine in Deutschland zugelassene Partei im Rahmen des politischen Spektrums. Wo sind wir eigentlich ? Was für eine Art von Demokratie ist das hier inzwischen ?

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03.09.2011, 19:16 Uhr

Typisch für die kriminellen SED Schweine, gemeint sind die Grünen und die Linkspartei mit ihren gewalttätigen Linken Anhängern.

Wahlplakate der Grünen wie "Zuwanderung als Chance" oder der Linken mit "Reichtum für alle" darunter die Fratze von Gregor Gysi, zeigen welch krankes Weltbild sich hinter diesen Parteien verbirgt.

Und wenn morgen die Linkspartei voraussichtlich 17 % der Stimmen bekommt, dann erzeugt das in mir einen Hass gegen die Kommunisten-Wähler. Mauer, Stasi und ein vollkommen kaputt gewirtschaftetes Land, das ist wohl das was diese Wähler wollen.

Gegendemonstrationen genehmigter Protestkundgebungen sind eine Straftat!

Übrigens sind die rechts populistischen Parteien wie die NPD sehr wohl wählbar!

Neutrales, unvoreingenommenes informieren und Ablegen der Scheuklappen hilft.

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03.09.2011, 19:17 Uhr

Welches Glück für die Nazis,dass die Polizei sie immer vor dem beschütz,was sie so vehement einfordern.Wir wären dieses Pack schon längst los,wenn sie nicht jedes mal beschützt würden.

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