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20.04.2017

11:49 Uhr

Straftaten

Zahl der Gewaltdelikte in Deutschland steigt

In Deutschland werden wieder mehr Gewaltdelikte begangen. Laut einem Medienbericht hat das mit der gestiegenen Zahl an Zuwanderern zu tun. Doch der Zusammenhang ist komplizierter, als er erscheint.

Gewalt von Zuwanderern richtet sich besonders oft gegen andere Zuwanderer. dpa

Flüchtlingsheim in Nordrhein-Westfalen

Gewalt von Zuwanderern richtet sich besonders oft gegen andere Zuwanderer.

In Deutschland wurden 2016 deutlich mehr Gewaltdelikte begangen als 2015. Der Anstieg wird durch eine höhere Straffälligkeit von Zuwanderern verursacht. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der „Zeit“ unter den Bundesländern. Obwohl in den meisten Orten nur 0,5 bis 2,5 Prozent der Wohnbevölkerung aus Zuwanderern besteht, seien diese für bis zu 10 Prozent der Straftaten verantwortlich.

Die „Zeit“ bezieht sich auf Antworten der Landesregierungen und auf die Kriminalitätsstatistiken der Länder. Diese unterliegen systematischen Verzerrungen. So habe das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen herausgefunden, dass nicht-deutsche Tatverdächtige doppelt so oft angezeigt werden wie deutsche, räumt die „Zeit“ ein. Außerdem spielt es für die Statistik keine Rolle, ob die Verdächtigen später tatsächlich verurteilt werden. Zu Unrecht verdächtigte Zuwanderer tragen also auch zur Gesamtzahl der ausländischen Tatverdächtigen bei.

Trotz dieser Schwächen lassen sich Trends erkennen. Nach mehreren Jahren des Rückgangs steigt die Gewaltkriminalität seit 2015 wieder an. Nach Aussage der Bundesländer würde es diese Entwicklung ohne die Kriminalität von Zuwanderern nicht geben. Ein besonderes Problem gibt es mit Körperverletzungen in Flüchtlingsheimen. Auch außerhalb der Heime sind die meisten Opfer von gewalttätigen Zuwanderern selbst Zuwanderer. Auffällig ist, dass die vielen Straftaten relativ wenigen Tätern zugeschrieben werden. In Sachsen gingen laut Statistik 7.253 Straftaten auf das Konto von nur 685 Tatverdächtigen. Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak werden selten straffällig. Menschen aus dem Maghreb und einigen anderen afrikanischen Staaten fallen deutlich öfter auf.

Unter den Zuwanderern, die seit 2015 in großer Zahl ins Land kommen, sind viele junge Männer zwischen 14 und 30 Jahren. Genau diese Gruppe ist auch unter Deutschen die, aus der heraus besonders viele Straftaten begangen werden.

Von

che

Kommentare (7)

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Herr Franz Paul

20.04.2017, 12:01 Uhr

Deshalb lassen wir ja auch unbegrenzt die Fortsetzung der Invasion zu.

Novi Prinz

20.04.2017, 12:05 Uhr

Da muss schnellstens was geändert werden ! An der Statistik natürlich !

Herr Holger Narrog

20.04.2017, 12:32 Uhr

Das erstaunt mich und viele Mitmenschen weniger als die Qualitätsmedien und das Politikregime. Letzteres wird das nach der BT Wahl nicht mehr interessieren.

Gem. einer Dame die die Polizeistatistiken ausgewertet hat und ihre Erkenntnisse in alternativen Medien* veröffentlichen konnte, gibt es eine deutliche Abstufung zwischen Ureinwohnern, Mitmenschen mit Migrationshintergrund und den Neuzuwanderern. Die Zahl der hinsichtlich Gewaltdelikten beschuldigten liegt bei letzter Gruppe um den Faktor 10 gegenüber den erwachsenen Ureinwohnern höher, die Zahl der sexuellen Nötigung/Vergewaltigung um den Faktor 20.

Grundsätzlich stammen die Gäste der Kanzlerin in der Regel aus Staaten in denen Gewalt häufiger ist, manche stammen aus Ländern in denen Krieg herrscht. Damit wäre es eigentlich geboten die Einwanderer polizeilich intensiver zu betreuen. Aufgrund der "politischen Korrektheit" geschieht das Gegenteil. Polizisten die ihre Aufmerksamkeit auf beispielsweise Nordafrikaner konzentrieren, werden kritisiert. Gerichtsurteile sind häufig erfrischend. Anscheinend werden gleiche Taten abhängig davon ob diese von Gästen der Kanzlerin, oder Ureinwohnern begangen, sehr unterschiedlich geahndet.

Sinnvoll wäre es wenigstens die Einwanderer die Straftaten begangen haben wieder nach Hause zu schicken.

*Mal sehen wie lange es noch unzensierte, alternative Medien gibt.

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