Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.04.2012

10:07 Uhr

Strategiepapier

Ministerium will Extra-Honorare für Ärzte

Das Gesundheitsministerium will laut Medienberichten Ärzten ein Zusatzeinkommen verschaffen. Sie sollen etwa Präventionskurse vermitteln dürfen - gegen Extra-Honorare. Die Union kritisiert die Vorschläge.

Pläne des Gesundheitsministeriums: Zusatzgehalt für Rückenschulen, Nordic-Walking- und Yoga-Kurse. dpa

Pläne des Gesundheitsministeriums: Zusatzgehalt für Rückenschulen, Nordic-Walking- und Yoga-Kurse.

BerlinIm FDP-geführten Bundesgesundheitsministerium gibt es nach einem Zeitungsbericht Überlegungen, Ärzten ein Zusatzeinkommen zu verschaffen. Das gehe aus dem Konzept des Ministeriums für eine Präventionsstrategie hervor, berichtet die „Berliner Zeitung“ (Samstag), der das Papier vorliegt. Darin werde unter anderem vorgeschlagen, dass Mediziner Patienten künftig über Präventionskurse beraten und derartige Angebote auch vermitteln sollen - gegen eine Extra-Honorierung. Dabei handele es sich zum Beispiel um Rückenschulen, Nordic-Walking- oder auch Yoga-Kurse. In der Union stießen die Vorschläge dem Bericht zufolge auf Kritik.

Ein Ministeriumssprecher sagte auf Nachfrage lediglich, das Konzept werde gerade erarbeitet, darüber werde in der Koalition noch beraten. „Prävention ist vielgestaltig, hat viele Themen und viele Träger. Es ist grundsätzlich sinnvoll, Ärzte in Präventionsmaßnahmen einzubinden.“ Unionskreise zitierte die Zeitung mit der Kritik, das Ministeriumskonzept sei sehr „ärztelastig“. Es sei unnötig, den Ärzten mehr Geld zu geben. Nach Informationen des Blattes setzt die Union bei ihrem Konzept im Gegensatz zur FDP auf ein neues Gremium, um die Prävention zu fördern. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Johannes Singhammer (CSU) sagte, in einem Nationalen Rat für Prävention und Gesundheitsförderung sollten Vertreter des Bundes, der Länder, von Kommunen, Kassen, Ärzten und Arbeitgebern gemeinsam Ziele definieren und eine Strategie zur Umsetzung entwickeln.

Von

dpa

Kommentare (11)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

DieMeinen

07.04.2012, 11:00 Uhr

Natürlich hat sich der FDP-Mann Bahr als "Gesundheitsminister" um die MEHR-Einnahmen der Ärzte zu kümmern, die Hoteliers sind ja schon bedient.

Account gelöscht!

07.04.2012, 11:32 Uhr

Die Ärzte in Kuba sind höchst motiviert und sehr qualifiziert. Sie erklären ihre Patienten geduldig ihre Diagnose, was er und auch der Patient zur Wiedergesundung beitragen kann. Sie führen sich dort nicht wie weiße Götter auf und haben auch keine besonderen Privilegien. Ihr Einkommen ist wie das der andere Kubaner, nämlich 15 Euro pro Monat. Sie können sich voll ihrem gewählten Beruf widmen und tun dies auch. Ihre Genugtuung ist die Anerkennung ihrer Patienten und die Freude am Erfolg ihres Tuns. Sie machen sich keinen Stress wie hiesige Ärzte, immer nur zu glauben mehr Geld und danach immer noch mehr -als sie eh schon haben- herauspressen zu müssen.

Account gelöscht!

07.04.2012, 11:33 Uhr

Die Ärzte in Kuba sind höchst motiviert und sehr qualifiziert. Sie erklären ihre Patienten geduldig ihre Diagnose, was er und auch der Patient zur Wiedergesundung beitragen kann. Sie führen sich dort nicht wie weiße Götter auf und haben auch keine besonderen Privilegien. Ihr Einkommen ist wie das der andere Kubaner, nämlich 15 Euro pro Monat. Sie können sich voll ihrem gewählten Beruf widmen und tun dies auch. Ihre Genugtuung ist die Anerkennung ihrer Patienten und die Freude am Erfolg ihres Tuns. Sie machen sich keinen Stress wie hiesige Ärzte, immer nur zu glauben mehr Geld und danach immer noch mehr -als sie eh schon haben- herauspressen zu müssen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×