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23.12.2013

19:08 Uhr

Streit um „Rote Flora“

Anwälte geben Polizei Schuld für Krawalle

Anwälte des linken Zentrums „Rota Flora“ in Hamburg machen die Polizei für die Krawalle am Wochenende mitverantwortlich. Die Beamten hätten friedliche Demonstration grundlos mit Schlagstöcken und Pfefferspray attackiert.

Mit Schlagstöcken und Pfefferspray ist die Polizei gegen die Demonstranten in Hamburg vorgegangen. Dabei habe dazu kein Grund bestanden, sagen die Anwälte des linksautonomen Zentrums „Rote Flora“. Reuters

Mit Schlagstöcken und Pfefferspray ist die Polizei gegen die Demonstranten in Hamburg vorgegangen. Dabei habe dazu kein Grund bestanden, sagen die Anwälte des linksautonomen Zentrums „Rote Flora“.

HamburgAnwälte des linksautonomen Kulturzentrums „Rote Flora“ haben die Polizei für die schweren Ausschreitungen am vergangenen Wochenende im Hamburger Schanzenviertel mitverantwortlich gemacht. Die erste Reihe des Protestzugs sei zu Beginn der Demonstration am Samstagnachmittag „völlig friedlich bis auf etwa einen halben Meter an die Polizei rangegangen“, sagte Rechtsanwalt Andreas Beuth am Montag. „Dann ging die Gewalt von der Polizei aus.“

Erst mit Schlagstöcken, dann mit Wasserwerfern. Das rechtfertige nicht die Krawalle im Anschluss, betonte Beuth. „Aber die Situation ist von der Polizei provoziert worden, ganz offensichtlich, um jeden Aufzug von Anfang an zu verhindern.“ Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) wies die Vorwürfe scharf zurück. „Die Verantwortung tragen allein die Kriminellen“, sagte er dem NDR.

Kulturzentrum „Rote Flora“: Straßenschlachten in Hamburg

Kulturzentrum „Rote Flora“

Straßenschlachten in Hamburg

Eskalation im Kampf um die „Rote Flora“: Am Samstagabend und in der Nacht zu Sonntag kam es im Hamburger Schanzenviertel zu schweren Ausschreitungen. Hunderte Polizisten und Demonstranten wurden verletzt.

Bei den bis tief in die Nacht dauernden Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gab es auf beiden Seiten zahlreiche Verletzte. Laut Polizei wurden 120 Einsatzkräfte verletzt, 19 davon schwer. Auf der anderen Seite wurden nach Angaben linker Organisationen rund 500 Demonstranten verletzt, 20 davon schwer.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

23.12.2013, 19:40 Uhr

Unfassbar, wie klein dieses Thema der menschenverachtenden, linken Gewalt in den Medien gehalten wird.

Account gelöscht!

23.12.2013, 19:45 Uhr

Aufruhr des Pöbels und der Asozialität.

Gleich wegschließen die Vögel.

Bayer

23.12.2013, 20:02 Uhr

Gruß aus Bayern
die verletzten kennt doch jeder
101 Polizisten verletzt...??
Ein Hundertschaft wohl krank über Weihnachten???
101... zu 110 hat es nicht gereicht?
was dass immer bedeuten mag...
Fingernagel gebrochen oder gegenseitig über die Füße gefallen? Schlagstock aufn Fuß fallen lassen? Oder gar nur hingefallen... oder naß geworden durch Wasser und nun erkältet?
Wieviele haben jetzt wirklich ein Artest und sind krank?
19 Schwer verletzt d.h. wohl ein Arzt war nötig.
Gute Besserung allen Verletzten!

Interessant wäre aber wohl eher warum Polizisten mehr wert sind wie andere.
Wieviele Verletzte gab es auf der anderen Seite, wenn man die selben Maßstäbe wie Beamte ansetzten würde als Verletzt?


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