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19.03.2012

21:26 Uhr

Stromversorgung

Kunden sollen Netzanschluss von Windparks zahlen

Für einen schnelleren Netzanschluss von Meereswindparks sollen laut einem Zeitungsbericht künftig die Stromkunden zahlen. Das gehe aus Vorschlägen einer Arbeitsgruppe zur Beschleunigung der Netzanbindung hervor.

Ein Windpark vor der Küste von Nordwales. dpa

Ein Windpark vor der Küste von Nordwales.

FlensburgFür einen schnelleren Netzanschluss von Meereswindparks sollen nach einem Zeitungsbericht künftig die Stromkunden zahlen. Nach Informationen des „Flensburger Tageblatts“ (Dienstag) geht dies aus Vorschlägen einer Arbeitsgruppe zur Beschleunigung der Netzanbindung hervor, die Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) eingesetzt haben.

Demnach wollen die Ministerien den Windpark-Betreibern bei Verzögerungen einen „umfassenden Ersatzanspruch gegenüber den Netzgesellschaften“ einräumen, damit keine langen Rechtsstreitereien drohen.

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Die Haftungskosten in Millionenhöhe sollen sich die Netzbetreiber wiederum vom Verbraucher zurückholen dürfen. Das könnten sie etwa direkt über die Umlage für erneuerbare Energien machen, die die Stromkunden mit ihrer Rechnung zahlen, berichtet das Blatt. Auch indirekt könnten die Kosten weitergegeben werden - über das Netzentgelt, das die Stromlieferanten zahlen, aber in der Regel auf die Kunden abwälzen.

Von

dpa

Kommentare (20)

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Account gelöscht!

19.03.2012, 22:35 Uhr

Anstatt weiter den Windmühlen-Schwachsinn voranzutreiben, sollte man lieber den Bau inhärent sichere Kernkraftwerke der 3. und 4. Generation in Angriff nehmen. Die BRD setzt mit dem Schwachsinn von Windmühlen und Solar ihre Zukunft als Industriestandort aufs Spiel.

Berliner-Sonne

19.03.2012, 22:46 Uhr

Nur das der "Schwachsinn" On-shore-Windkraft heute zu 5ct/kWh und unter 1000€/kW (Invest) zu haben ist, das einzige AKW der "3 Generation" in FIN-Olkiluoto ist schon 6 Jahre im Bau, und produziert - nichts als Scheiße und Verluste. beim mittlerweile 6 fachen Invest je kW. Will das jemals seine Kosten einfahren, muß man den Strom zu über 15ct verkaufen - sogar noch teurer als die Off-shore-Windkraft - vom Atommüll und Haftpflichtversicherung mal ganz zu schweigen - aber rechnen konnten "billige" AKW-Deppen eh noch nie nur nach Subventionen und Verlängerung schreien

SabineM

19.03.2012, 23:11 Uhr

Sie sind wohl etwas verblendet, oder?

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