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14.01.2007

14:26 Uhr

Studie

Stimmung in Ostdeutschland auf neuem Tiefpunkt

Nach einer Studie des Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrums Berlin-Brandenburg hat die subjektive Stimmung der Ostdeutschen im Jahr 2006 einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Verfallener Betrieb in Magdeburg dpa

Keine blühende Landschaft: Eingangstor zur Stahlgießerei des einstigen DDR-Kombinats Sket in Magdeburg (Archivfoto vom 30.9.1999).

dpa BERLIN. Die gefühlte Lebenslage sei so schlecht wie seit 15 Jahren nicht mehr. Diese Aussage macht der Sozialreport im Auftrag des Bundesverbandes der Volkssolidarität. Für die Studie gaben 16 Prozent von 885 Befragten an, mit ihrem Leben unzufrieden oder sehr unzufrieden zu sein. 39 Prozent zeigten sich dagegen zufrieden oder sehr zufrieden, heißt es in der Untersuchung.

Der Sozialreport untersucht seit 1990 die Stimmungslage in Ostdeutschland. Nach der jüngsten Umfrage gehen die Forscher davon aus, dass ein subjektives Wohlbefinden einem „Unwohlsein“ und wachsender Zukunftsunsicherheit gewichen ist. 1999 waren laut Studie noch 59 Prozent der Befragten mit ihrem Leben zufrieden, nur sieben Prozent fühlten sich unwohl.

Für den Sozialreport wurden Ostdeutsche unter anderem zu ihrer subjektiven Einschätzung der wirtschaftlichen Lage, zu Arbeit, Einkommen, Werten, Familie oder Parteienbindung befragt. Einzelheiten der Studie sollen an diesem Dienstag in Berlin präsentiert werden.

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