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01.12.2012

16:55 Uhr

Südwest-Grüne

Özdemir bleibt weitere Blamage erspart

Bei der vorherigen Wahl hatten die Grünen in Baden-Württemberg Cem Özdemir einen Listenplatz verweigert. Nun wählten sie den Bundesvorsitzenden zu ihrem Spitzenkandidaten. Damit ist ihm ein Bundestagsmandat fast sicher.

Die Spitzenkandidaten im Ländle: Kerstin Andreae und Cem Özdemir. dpa

Die Spitzenkandidaten im Ländle: Kerstin Andreae und Cem Özdemir.

BöblingenDie Südwest-Grünen haben einen Eklat wie vor vier Jahren vermieden und ziehen geschlossen in den Bundestagswahlkampf. Die Delegierten stimmten für den Realo Cem Özdemir als Spitzenkandidat – vor der vorigen Wahl hatten sie ihm einen sicheren Listenplatz noch verweigert. Auch bei der weiblichen Spitzenposition setzte sich beim Landesparteitag am Samstag mit Kerstin Andreae eine Realpolitikerin durch.

Nach der erfolgreichen Landtagswahl 2011 und der Wahl von Fritz Kuhn zum Stuttgarter Oberbürgermeister zeigten sich die Grünen in Böblingen zuversichtlich, Schwarz-Gelb im September 2013 aus dem Sattel zu heben. Sie sprachen von einer „Chaosregierung“ in Berlin.

Bei den Kampfkandidaturen für die ersten beiden Plätze der Landesliste unterlagen die Atomexpertin Sylvia Kotting-Uhl und der Finanzfachmann Gerhard Schick. Sie werden dem linken Lager zugerechnet. Beobachter sprachen im Laufe der Wahlversammlung von einer gut gemischten Liste, in der sich Realos und Linke die Waage hielten. Insgesamt wollten die Delegierten 38 Plätze auf der Landesliste besetzen. Derzeit hat die Landesgruppe der Südwest-Grünen elf Abgeordnete. Nach der Wahl könnten es 14 oder mehr sein

Özdemir beteuerte in seiner Bewerbungsrede, er wolle eine „tolle Landesliste mit tollen Leuten“ und unterschiedlichen Flügeln. „Wer vorne antritt, der vertritt keinen Flügel, sondern Bündnis 90/Die Grünen.“ 2013 werde es nur dann einen Regierungswechsel im Bund geben, wenn die Grünen in Baden-Württemberg das Zugpferd seien. „Wir müssen jede Stimme mobilisieren“, rief Özdemir den Delegierten zu.

Mit dem Rückenwind aus der Wahl als Spitzenkandidat sieht der 46-Jährige noch bessere Chancen, bei der Bundestagswahl ein Direktmandat in Stuttgart zu holen.

Die grüne Spitzenkandidatin im Bund, Katrin Göring-Eckardt, hatte die rund 200 Delegierten zum Auftakt des Treffens unter dem Motto „Grün setzt sich durch“ am Freitag auf den Wahlkampf eingestimmt. Sie erwarte ein „großartiges Ergebnis“ der Südwest-Grünen bei der Bundestagswahl.

Andreae, Vize-Fraktionschefin im Bundestag aus Freiburg, erhielt am Samstag 108 von 201 abgegebenen Stimmen, Özdemir 115 von 202 abgegebenen Voten. Kotting-Uhl, Bundestagsabgeordnete aus Karlsruhe, und ihr Kollege Schick aus Mannheim landeten auf den sicheren Listenplätzen drei und vier.

Von

dpa

Kommentare (11)

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Erneuerung

01.12.2012, 17:09 Uhr

Özdemir, Roth, Trittin, Roth, Künast usw.
War da nicht mal was? Stichworte: Rotation, ständige Erneuerung, kein politisches Establisment, kein Kleben an Posten und, und ...
Wie schnell man sich doch an Privilegien, dicke Dienstwagen, Diäten zu Lasten der Steuerzahler gewöhnt und sie nicht mehr missen mag, nicht wahr?

E.v.Lahnstein

01.12.2012, 19:32 Uhr

Nicht nur Özdemir ist ein trojanisches Pferd ! Hoffe nur , dass die " GRÜNINNEN " mal einen Blick nach Ägypten werfen ,damit Sie sehen ,was Ihnen mit Ihrer eigenen schizophrenen Hilfe hier in diesem Land blühen dürfte. Oder habe ich nicht richtig gelesen ,dass Sie für die Verstümmelung/Beschneidung von Jungen sind ?!! Werden Sie auch noch begeitert zustimmen ,wenn demnächst Sie Ihre Klitoris einer Religion opfern müssen ? Nein ..die Männer werden von einer Islamisierung in Deutschland endlich wieder Macht über Ihre Frauen und Töchter erlangen !! Ist diesen entzückten verrückten Frauen das nict bewußt ? Es läuft wie in Ägypten , eine biologische Mehrheit wird das von heute auf morgen hier einführen . Die nützlichen Idioten sind jetzt schon behilflich Scholz,Özdemir,Roth usw.

Account gelöscht!

01.12.2012, 23:14 Uhr

Ötzimir, ein Mann, der auf Kosten des deutschen Steuerzahlers mit Lufthansa in 1. Klasse nach Bangkok, der globalen Hochburg der Prostitution und Kinderschändung reist, wird zum Bundestagskandidaten einer Partei in Deutschland bestimmt! Der Kerl hätte längst ausgewiesen werden müssen. Der Luxusknast in Deutschland ist für ihn zu schade und für mich zu teuer.
Leute, die solch einen widerlichen Kerl wählen, sind wohl auch Beschnittene im Kopf.
Eine Frau, die an seiner Seite kandidiert, ist bar jeglichen Anstands und jeglicher Selbstachtung.

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