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25.05.2012

14:48 Uhr

Tarifstreit

Bankbeschäftigte machen mit Warnstreiks Druck

In Frankfurt und Baden-Württemberg gingen Bankbeschäftigte für mehr Gehalt auf die Straße. Mit den Verhandlungen von Verdi und Arbeitgebern geht es im Juni weiter. Bisher liegen die Vorstellungen weit auseinander.

Ein Bankmitarbeiter bei einer Verdi-Demonstration. dapd

Ein Bankmitarbeiter bei einer Verdi-Demonstration.

FrankfurtMit einem ganztägigen Warnstreik am wichtigsten deutschen Finanzplatz Frankfurt haben Bankbeschäftigte am Freitag ihrer Forderung nach besseren Gehältern Nachdruck verliehen. Etwa 550 Menschen versammelten sich nach Angaben der Gewerkschaft Verdi zu einem Protestzug durch das Bankenviertel. Auch in Baden-Württemberg gab es mehrere Aktionen, an denen sich laut Verdi etwa 1500 Bankbeschäftigte beteiligten.

Am 6. Juni wollen sich Arbeitgeber und Gewerkschaft nach gut einem Monat Funkstille wieder an einen Tisch setzen. In der vierten Runde der Tarifverhandlungen in Wiesbaden wird dann weiter um einen Kompromiss für die etwa 220 000 Mitarbeiter von privaten und öffentlichen Banken in Deutschland gerungen.

Bislang liegen die Vorstellungen weit auseinander. Verdi fordert ein Gehaltsplus von sechs Prozent. Die Arbeitgeber boten 4,2 Prozent mehr in drei Stufen bis August 2014. Die Gewerkschaft versucht zudem, besseren Gesundheitsschutz und eine Verlängerung der Vorruhestandsregelung durchzusetzen.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Nachwuchs

25.05.2012, 19:37 Uhr

Schämen sich die Banker nicht? Sie vernichten Existenzen und sind allein für die Wirtschaftskrise verantwortlich. Jeder Banker sollte als Entschädigung mit 10 Jahresgehälter für den Schaden aufkommen.

Account gelöscht!

25.05.2012, 22:09 Uhr

Mit Verlaub, Sie haben Blähungen. Den "Banker" gibt es nicht. Wir reden hier nicht von Vorständen der Deutschen Bank, es geht um den Schalterangestellten, der sich täglich Ihre Geldsorgen anhört.
Also sondern Sie bitte nicht solchen Müll ab.

Reinhard-Rupsch

25.05.2012, 23:55 Uhr

Die Bank-Arbeitgeber haben bei den letzten vier Tarifabschlüssen die Belastbarkeit und Solidarität der Mitarbeiter stark strapaziert. Das letzte Tarif-"Angebot" lag bei 1,4 % p.a. über eine Laufzeit von 30 Monaten.
Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst ist doppelt so hoch, derjenige der Metaller sogar zweieinhalb mal.
Da ist es nur zu verständlich, dass sogar den braven Dienstleistern des Bankgewerbes der Kragen platzt.
Bei den Metallern läge schon längst der Betrieb fächendeckend lahm!

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