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05.06.2015

11:16 Uhr

Tarifstreit

Kita-Betreiber gehen von zweiwöchiger Schlichtung aus

Im Kita-Tarifstreit haben sich die kommunalen Arbeitgeber und die Gewerkschaften auf ein Schlichtungsverfahren geeinigt. Nach Angaben der Arbeitgeber werde das Verfahren rund zwei Wochen dauern.

Fünf vor zwölf: „Die haben das vor Jahren schon mal gemacht. Das lief ganz gut." dpa

Schlichtung im Kita-Tarifkonflikt

Fünf vor zwölf: „Die haben das vor Jahren schon mal gemacht. Das lief ganz gut."

MünchenDie Schlichtung im weiter festgefahrenen Tarifkonflikt um die Bezüge von Kita-Erziehern wird nach Einschätzung der kommunalen Arbeitgeber rund zwei Wochen dauern. „Die Schlichtung beginnt mit dem Montag, dann beginnt die Friedenspflicht“, sagte der Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Thomas Böhle, am Freitag im Bayerischen Rundfunk. „Gehen wir mal davon aus, dass es ein Zeitraum von zwei Wochen ist.“

Böhle hob zugleich die Erfahrung der beiden Schlichter hervor. Der frühere sächsische Ministerpräsidenten Georg Milbradt (CDU) und der Hannoveraner Ex-Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg (SPD) hätten „ganz gute Erfahrungen. Die haben das vor Jahren schon mal gemacht. Das lief ganz gut."

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Die gute Nachricht für die Eltern: Die Streiks in den Kitas enden. Die schlechte: Niemand weiß, ob sie nicht wieder aufgenommen werden. Denn inhaltlich sind sich Gewerkschaften und Arbeitgeber keinen Deut näher gekommen.

Nach mehr als drei Wochen Streiks in den kommunalen Kitas hatten sich die VKA und die Gewerkschaften in der Nacht zum Donnerstag auf die Schlichtung verständigt. Während der Schlichtung herrscht Friedenspflicht. Die Gewerkschaften verlangen für die 240.000 Beschäftigten des kommunalen Sozial- und Erziehungsdienstes neue Eingruppierungsregeln und Tätigkeitsmerkmale, was letztlich zu zehn Prozent mehr Gehalt führen soll. Die Arbeitgeber lehnen dies als nicht finanzierbar ab.

Von

afp

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