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17.01.2017

00:09 Uhr

Tarifverhandlungen

Geldboten lehnen Angebot ab

Stundenlöhne nur knapp über dem Mindestlohn: Dagegen haben die Beschäftigten der Geld- und Werttransportbranche am Wochenende mit einem Warnstreik protestiert. Doch die Tarifverhandlungen stecken fest.

Mehr Lohn für Geldboten: Mitarbeiter einer Geld- und Werttransportfirma stehen am 13.01.2017 in Warnweste vor einem Fahrzeug in Potsdam (Brandenburg). dpa

Warnstreik von Beschäftigten der Geld- und Werttransportbranche

Mehr Lohn für Geldboten: Mitarbeiter einer Geld- und Werttransportfirma stehen am 13.01.2017 in Warnweste vor einem Fahrzeug in Potsdam (Brandenburg).

HannoverDie Tarifverhandlungen für die rund 11.000 Beschäftigten der Geld- und Werttransportbranche bleiben ohne Ergebnis.

Es gebe bislang keine Bewegung, teilten Sprecher der Arbeitgeber und der Gewerkschaft Verdi in Hannover übereinstimmend im Verhandlungsverlauf mit. Die Arbeitgeber haben nach eigenen Angaben Lohnerhöhungen angeboten, die sich in den nächsten drei Jahren auf 10,5 Prozent summieren. Dieses Angebot sei von der Gewerkschaft Verdi aber abgelehnt worden.

Warnstreiks: Befürchtete Engpässe bei Geldautomaten bleiben bislang aus

Warnstreiks

Befürchtete Engpässe bei Geldautomaten bleiben bislang aus

Geldboten in neun Bundesländern sind in den Warnstreik getreten. Engpässe an Geldautomaten sind nach Angaben des Bankendachverbands Deutsche Kreditwirtschaft bislang nicht bekannt. Auszuschließen seien sie aber nicht.

„Wir haben noch bis in die Nacht versucht, eine Lösung zu finden, die wir umsetzen können und die die Arbeitsplätze der 11.000 Beschäftigten schützt“, sagte der Verhandlungsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), Andreas Paulick, laut Mitteilung. Verdi habe erneute Streiks vor dem nächsten Verhandlungstermin angekündigt. Von Verdi lag zunächst keine Stellungnahme vor.

Am Freitag hatten sich nach Verdi-Angaben rund 1000 Mitarbeiter in neun Bundesländern an Warnstreiks beteiligt. Wie der Bankendachverband Deutsche Kreditwirtschaft mitteilte, gab es aber keine Engpässe an Geldautomaten.

Verdi verlangt für die Geldboten eine Lohnerhöhung von 1,50 Euro pro Stunde und eine Angleichung der regionalen Tariflöhne. So erhalte ein Berliner Geldtransporteur mit 11,24 Euro derzeit 4,49 Euro weniger als ein Kollege in Nordrhein-Westfalen. Vor allem in den östlichen Bundesländern, aber auch in Schleswig-Holstein, im Saarland und in Rheinland-Pfalz lägen die Stundenlöhne nur knapp über dem gesetzlichen Mindestlohn.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

17.01.2017, 09:49 Uhr

Herr Mark Hoffmann - 17.01.2017, 09:15 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

"Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel, Dirnberger,Trautmann....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

SPIEGEL

Danke

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