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16.10.2013

14:35 Uhr

Telefonat mit Putin

Merkel setzt sich für Greenpeace-Mitglieder ein

Mehr als zwei Dutzend Greenpeace-Anhänger sitzen in Russland im Gefängnis. Jetzt hat Bundeskanzlerin Merkel Präsident Wladimir Putin angerufen: Sie ist besorgt über die Inhaftierung und fordert eine baldige Lösung.

In der Arktis waren Mitte September insgesamt 28 Greenpeace-Anhänger verhaftet worden, nachdem sie versucht hatten, ein Transparent an einer Ölplattform des russischen Konzerns Gazprom zu befestigen. dpa

In der Arktis waren Mitte September insgesamt 28 Greenpeace-Anhänger verhaftet worden, nachdem sie versucht hatten, ein Transparent an einer Ölplattform des russischen Konzerns Gazprom zu befestigen.

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei Russlands Präsident Wladimir Putin eine baldige Lösung für mehr als zwei Dutzend Greenpeace-Anhänger angemahnt, die in Russland in Haft sitzen. In einem Telefongespräch mit Putin habe sich Merkel am Mittwoch besorgt über die Inhaftierung geäußert, teilte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter anschließend mit.

In der Arktis waren Mitte September insgesamt 28 Greenpeace-Anhänger verhaftet worden, nachdem sie versucht hatten, ein Transparent an einer Ölplattform des russischen Konzerns Gazprom zu befestigen. Ihnen wird „bandenmäßige Piraterie“ vorgeworfen, die mit mindestens zehn Jahren Gefängnis bestraft wird. Die Höchststrafe liegt bei 15 Jahren. Inhaftiert wurden auch zwei Journalisten.

In dem Gespräch gratulierte Putin - dreieinhalb Wochen nach der Wahl - auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu ihrem Wahlerfolg. Zudem wurde vereinbart, bald nach der Regierungsbildung in Berlin eine neue Runde von deutsch-russischen Regierungsgesprächen abzuhalten. Einen konkreten Termin dafür gibt es noch nicht.

Zur Umwandlung der fünfjährigen Haftstrafe gegen den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny in eine Bewährungsstrafe äußerte sich die Bundesregierung nur zurückhaltend. Streiter sagte lediglich: „Es ist im Zweifelsfall eher günstiger als vorher. Aber ob es gut ist, kann ich nicht sagen.“

Von

dpa

Kommentare (2)

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HofmannM

16.10.2013, 15:14 Uhr

Das ist der Gipfel der Frechheit! Eine deutsche Kanzlerin setzt sich für diese Mafia-Organisation von Greenpeace ein! Diese Frau Merkel ist nicht mehr tragbar!
Greenpeace die unser Leben in eine neue grünsozialistische Mangelgesellschaft von Armut und Unterwerfung politisch diktieren wollen. EEG/Energiewende/CO2 Dämonisierung und Bashing der deutschen Wirtschaft sind nur einige Beleg für diese Mafia-Organisation von Greenpeace!

vandale

16.10.2013, 16:03 Uhr

Fr. Merkel erfreut sich der Unterstützung dieser Organisation und so unterstützt sie im Umkehrschluss diese Organisation.

Das sich diese Organisation parasitär verhält dürfte die Kanzlerin sowenig interessieren wie die Interessen des Deutschen Volkes.

Vandale
Vandale

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