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02.05.2017

13:37 Uhr

Terrorverdacht

Ermittlungen gegen Bundeswehroffizier dauern an

Die Untersuchungen gegen den Bundeswehroffizier, der unter Terrorverdacht steht, dauern an. Das Material sei umfangreich. Der 28-Jährige hatte sich als falscher Syrer ausgegeben und soll einen Anschlag geplant haben.

Der Terrorverdächtige hat vor dem Haftrichter keine Angaben zu den erhobenen Vorwürfen gegen ihn gemacht. dpa

Terrorverdacht

Der Terrorverdächtige hat vor dem Haftrichter keine Angaben zu den erhobenen Vorwürfen gegen ihn gemacht.

Frankfurt/MainDie Auswertung der Materialien, die nach der Festnahme eines unter Terrorverdacht geratenen Bundeswehr-Offiziers aus Offenbach sichergestellt worden sind, dauert weiterhin an.

Die Sichtung des umfangreichen Materials könne einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte Nadja Niesen, Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, am Dienstag. Der 28-Jährige, der sich als syrischer Flüchtling ausgegeben hatte und einen Anschlag geplant haben soll, sitzt weiterhin in Untersuchungshaft.

Terrorverdächtiger Bundeswehr-Offizier: Der falsche Flüchtling und die Ermittler

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Eine speziell eingerichtete Untersuchungsgruppe soll im Fall des terrorverdächtigen Bundeswehr-Offiziers Klarheit verschaffen. Nun klopft die Bundeswehr das Umfeld des festgenommenen Oberleutnants ab.

Der Bundeswehr-Offizier, der zum Zeitpunkt seiner Festnahme in Frankreich stationiert war, hatte vor dem Haftrichter keine Angaben zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen gemacht. Nach Erkenntnissen des Regierungspräsidiums Gießen hatte er sich im Dezember 2015 in Offenbach als Asylsuchender gemeldet und trotz fehlender Arabisch-Kenntnisse behauptet, ein Syrer ohne Papiere zu sein.

Von

dpa

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