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11.08.2015

18:11 Uhr

Thomas de Maiziere

„Erheblich mehr Asylbewerber als bisher geschätzt“

Der Flüchtlingsstrom nach Europa reißt nicht ab: Bisher ging das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge von 450.000 Erst- und Folgeanträgen auf Asyl in diesem Jahr aus. Offenbar wird die Zahl aber deutlich höher liegen.

Bisher ging man von 450.000 Erst- und Folgeanträgen auf Asyl in diesem Jahr aus. Das wäre mehr als eine Verdoppelung der Zahl des vorigen Jahres. dpa

Notunterkunft für Flüchtlinge

Bisher ging man von 450.000 Erst- und Folgeanträgen auf Asyl in diesem Jahr aus. Das wäre mehr als eine Verdoppelung der Zahl des vorigen Jahres.

DeggendorfBundesinnenminister Thomas de Maiziere rechnet in diesem Jahr mit weitaus mehr Asylbewerbern als bisher angenommen. Er müsse „die deutsche Öffentlichkeit darauf einstimmen, dass die Zahl erheblich höher sein wird, als wir sie bisher geschätzt haben“, sagte der CDU-Politiker am Dienstag im bayerischen Deggendorf.

Er verwies auf die bisherige Prognose von 400.000 Erstanträgen auf Asyl in diesem Jahr. „Und wir werden sie erheblich erhöhen“, sagte de Maiziere mit Blick auf eine neue Prognose, die von seinem Ministerium vorbereitet und bald vorliegen werde. Bisher war das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge von 450.000 Erst- und Folgeanträgen auf Asyl in diesem Jahr ausgegangen, was mehr als eine Verdoppelung der Zahl des vorigen Jahres wäre.

Von

rtr

Kommentare (13)

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Herr Hans Mayer

11.08.2015, 18:23 Uhr

Immer her mit den Facharbeitern, es muss noch bunter werden. Bei den Griechen hocken auch ne Menge unbeschäftigt rum, immer her damit.
Damit unsere Renten sicher sind und wir weiterhin im Wohlstand leben können.
Die Million in diesem Jahr könnten wir noch locker knacken würde man endlich große Fähren für den "Holdienst" nach Afrika einsetzen. Die bringen nur Geld, keiner soll draussen bleiben.

Account gelöscht!

11.08.2015, 18:27 Uhr

Wie konnten unsere einfältigen Politiker denn nur annehmen, es würde eine nur begrenzte Zahl kommen.
Sie werden alle nach Deutschland wollen. Es hat sich eben schon bis Afrika herum gesprochen, welch Einfalt hier regiert. Nicht die Deutschen werden vertreten und ihre Interessen wahrgenommen, nein das Gegenteil ist Staatsraison.
Die englische Regierung etwa sieht das völlig anders und die meisten EU-Regierungen ebenfalls.
Warum nur liegt der schwarze Peter immer in Deutschland - unter dieser merkwürdigen Regierungsclique?

Herr Bernhard Ramseyer

11.08.2015, 18:30 Uhr

Die Schätzung ist nichts wert.

Warum schickt der ehemalige Verteidigungsminister keine Drohnen nach Nordafrika, dass er die Abreisebereiten wenigstens zählen kann, wenn er sich sonst keinen Überblick verschaffen kann?

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