Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.01.2006

08:39 Uhr

Trendwende

Deutsche gehen immer später in Rente

Die Arbeitnehmer in Deutschland gehen einem Zeitungsbericht zufolge immer später in den Ruhestand, um die Abschläge von 3,6 Prozent pro Jahr bei vorzeitigem Ruhestand zu vermeiden. Damit nähern sich die Deutschen dem gewünschten Renteneintrittsalter immer mehr an.

HB BERLIN. Das tatsächliche Rentenalter entspreche immer mehr dem gesetzlichen Alter von 65 Jahren, berichtete die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung. Demnach waren Männer, die im zuletzt komplett erfassten Jahr 2004 in Altersrente gingen, im Durchschnitt 63,3 Jahre alt. Frauen beendeten ihr Berufsleben im bundesweiten Durchschnitt mit 63,4 Jahren.

Im Jahr 2000 dagegen seien die männlichen Neuzugänge in die Rente im Durchschnitt 62,4 Jahre alt gewesen, Frauen gingen damals mit 62,8 Jahren in den Ruhestand. Bei einem vorzeitigen Ruhestand müssen Arbeitnehmer Abschläge beim Altersgeld von 3,6 Prozent pro Jahr hinnehmen.

Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist eine Annäherung des faktischen Renteneintrittsalters an das gesetzliche. Für nach 2010 erwägt die Regierung eine schrittweise Anhebung der gesetzlichen Altersgrenze auf 67 Jahre.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×