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02.01.2013

11:10 Uhr

Trinken auf öffentlichen Plätzen

Kretschmann will über Alkoholverbot sprechen

In anderen Ländern gilt bereits ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, in Deutschland ist das Thema noch sehr unpopulär. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann will die Möglichkeiten ausloten.

Ministerpräsident Kretschmann will das Gespräch mit allen Parteien suchen. dpa

Ministerpräsident Kretschmann will das Gespräch mit allen Parteien suchen.

StuttgartDer baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann will die Möglichkeit eines Alkoholverbots auf öffentlichen Plätzen im Südwesten ausloten. Laut „Stuttgarter Nachrichten“ hat der Grünen-Politiker die Landesvorsitzenden von CDU, FDP, Grünen und SPD eingeladen, mit ihm über ein zeitlich und örtlich beschränktes Verbot zu diskutieren.

In einem Brief schreibt er demnach, es sei ihm ein persönliches Anliegen, die Kommunen im Land „mit den tatsächlich bestehenden Problemen nicht alleine zu lassen, sondern den Dialog zu suchen, um Lösungsmöglichkeiten auszuloten“.

Das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit soll dem Bericht zufolge auf die Tagesordnung eines Runden Tisches „Lebenswerter öffentlicher Raum“ am 24. Januar im Stuttgarter Staatsministerium. An diesem sollen auch Vertreter von Kommunen, Verbänden, Landtagsfraktionen sowie von Innen- und Kultusministerium teilnehmen. Ziel sei ein umfassendes Handlungskonzept mit „restriktiven und präventiven Elementen“.

Die SPD hatte allerdings erst im Oktober auf ihrem Landesparteitag ein gesetzliches Alkoholverbot abgelehnt. Auch Grünen-Landesvorsitzender Chris Kühn sieht laut Zeitung in seiner Partei dafür keine Mehrheit und verweist auf das Wahlprogramm, in dem ein Alkoholverbot abgelehnt wird.

Von

dapd

Kommentare (17)

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Sarina

02.01.2013, 11:25 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

NeuJahrsKater

02.01.2013, 11:31 Uhr

Keine Bange Herr Kretschmann, der Kater legt sich wieder.

Die Ernsthaftigkeit der badenwürttemberischen Landesregierung haben Sie schon im Dezember zur Genüge zur Schau gestellt.

Seien Sie nicht so vorschnell. Vielleicht muessen Sie ihr Stuttgarter Bahnhoefle, den Berliner Hauptstadtflughafen, den Nürburgring und die Hamburger Elbphilharmonie zu einer laenderuebergreifenden Partymeile verbinden.

Solange wir Hochprozentiges an Tankstellen(!!!) nachtanken koennen haben wir sowieso keine Bedenken, dass ihr Neujahrsvorsatz jemals umgesetzt wird. Desweiteren verweisen wir vorsorglich auf die Erfahrungen der USA mit der Prohibition.

Anders waere es mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen. Die Erfahrungen mit einer Hoechstgeschwindigkeit sind in allen Laendern positiv. Aber wer mag sich schon mit Daimler und Porsche anglegen. Und solange der ADAC sein Rennfahrertraining als Sicherheitskonzept verkauft ...

Ein Gutes Neues

Bauleiter

02.01.2013, 11:31 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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