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05.06.2013

14:19 Uhr

Trotz Konjunkturflaute

Mehr Arbeitsstunden in Deutschland

Die Konjunktur schwächelt, doch die Arbeitsstunden steigen: Im ersten Vierteljahr haben die Deutschen mehr gearbeitet als im Vergleichszeitraum. Dabei steigen auch die Krankheitsfälle.

Eine Grippewelle trieb den Krankenstand in die Höhe, dennoch stieg die Zahl der Arbeitsstunden. dpa

Eine Grippewelle trieb den Krankenstand in die Höhe, dennoch stieg die Zahl der Arbeitsstunden.

BerlinTrotz Konjunkturflaute und höheren Krankenstandes haben die Beschäftigten in Deutschland zum Jahresanfang mehr gearbeitet als im Schlussquartal 2012. Das Arbeitsvolumen sei im ersten Vierteljahr mit 14,7 Milliarden Stunden saison- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent gestiegen, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Mittwoch mit.

Im Vergleich zum Jahresanfang 2012 waren bei einem Krankenstand von 4,8 Prozent deutlich mehr Beschäftigte krankgemeldet. „Schuld ist allen voran die Erkältungs- und Grippewelle“, erklärte das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit. „Sie ließ den Krankenstand um 0,6 Prozentpunkte über den Wert des Vorjahresquartals steigen.“

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Immer mehr Arbeitnehmern reicht der Verdienst nicht mehr zum leben: So ist die Zahl der Aufstocker im vergangenen Jahr gestiegen. Sie bekommen Hilfe vom Staat – obwohl sie eigentlich ein festes Einkommen haben.

Im Vergleich zum ersten Vierteljahr 2012 sank das tatsächliche Arbeitsvolumen um 1,6 Prozent, während die Zahl der Erwerbstätigen um 0,7 Prozent auf 41,46 Millionen zulegte. Das geringere Arbeitsvolumen geht auch darauf zurück, dass es in den ersten drei Monaten 2013 weniger Arbeitstage gab als ein Jahr zuvor.

Von

rtr

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