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24.08.2013

08:26 Uhr

Trotz Rücktritt

Platzeck will 2014 wieder in den Landtag

Erst Ende Juli hatte Mathias Platzeck seinen Rückzug als Ministerpräsident Brandenburgs zum 28. August angekündigt. Jetzt sagte er in einem Zeitungsinterview, dass er trotzdem für ein Landtags-Mandat kandidieren will.

Der scheidende Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck: Kandidatur auch 2014 möglich – aber nur für ein Landtags-Mandat. dpa

Der scheidende Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck: Kandidatur auch 2014 möglich – aber nur für ein Landtags-Mandat.

PotsdamDer scheidende brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) will trotz seiner angeschlagenen Gesundheit 2014 wieder für den Landtag kandidieren. „Wenn meine Freunde in der Uckermark dies wollen, werde ich es gerne tun und für den Fall, dass ich gewählt werde, die Region weiter im Brandenburger Landtag vertreten“, sagte der 59-Jährige der „Märkischen Allgemeinen“. Er habe schließlich die ärztliche Genehmigung dazu: „Zwar nicht für 80 Stunden in der Woche wie bisher, aber für 40 bis 50 Stunden.“

Die Nominierung Platzecks in seinem Wahlkreis sollte dem Bericht zufolge an diesem Samstag stattfinden. Der dienstälteste Spitzenpolitiker in Ostdeutschland gibt in der kommenden Woche seine Ämter als Ministerpräsident und Landesvorsitzender der SPD ab. Im Juni hatte Platzeck einen leichten Schlaganfall erlitten.

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Ende Juli hatte Platzeck nach einer Sitzung von SPD-Landesvorstand und -Fraktion bekanntgegeben, dass er zum 28. August aus gesundheitlichen Gründen von seinen Ämtern als Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzender zurücktritt. Sein Nachfolger wird der bisherige Innenminister Dietmar Woidke (SPD).

Der 51-Jährige Woidke galt seit längerem als Favorit für eine eventuelle Nachfolge. Im Juni, zehn Tage nach seinem Schlaganfall, versuchte Platzeck bei einer extra einberufenen Pressekonferenz noch Spekulationen über einen etwaigen Rückzug zu zerstreuen. Er sei optimistisch, in ein paar Wochen wieder „komplett fit“ zu sein, wolle noch seinen Schreibtisch „aufräumen“ und ein paar wichtige Termine erledigen, Hochwasser, die sinkende Arbeitslosigkeit, hatte Platzeck gesagt. Kurze Zeit später ging er für drei Wochen in Urlaub. Alles weitere, auch über eine weitere Kandidatur bei der Landtagswahl 2014, entscheide er danach, so Platzeck im Juni.

Kommentare (14)

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Finanzmafia

24.08.2013, 09:01 Uhr

Es wird Zeit zu gehen.
Wir haben Zonies genug Chancen gegeben!

GunterCGN

24.08.2013, 09:02 Uhr

Hauptsache...man ist raus...beim BER!!!

Was für Heuchler...rausschmeißen sollte man solche Typen...widerlich!!!

Freidenker

24.08.2013, 09:03 Uhr

Platzeck sollte sich mal psychisch untersuchen lassen. Die Macht vernebelt das Hirn und die Psyche sowieso.

Die SPD hat eh verspielt!!

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