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29.01.2010

14:01 Uhr

Trotz Wirtschaftskrise

Deutsche Rentenkasse ist prall gefüllt

Die Arbeitslosigkeit steigt, immer mehr Menschen haben Nicht-Sozialversicherungspflichtige Jobs - Und dennoch ist die deutsche Rentenkasse prall gefüllt, wie der Jahresabschluss der Rentenversicherung Bund ausweist. Auf die Höhe der Rentenzahlungen hat das jedoch keinen direkten Einfluss.

Rentner beim Plausch: Kasse ist prall gefüllt. ap

Rentner beim Plausch: Kasse ist prall gefüllt.

HB BERLIN. Die Wirtschaftskrise hat der gesetzlichen Rentenversicherung bisher nichts anhaben können. Im Gegenteil: Trotz leicht gestiegener Arbeitslosigkeit konnten die Rentenkassen ihre Rücklagen im vergangenen Jahr um rund 400 Mio. Euro auf 16,1 Mrd. Euro erhöhen. Dies ergibt sich aus den am Freitag verbreiteten Eckwerten des vorläufigen Jahresabschlusses der Rentenversicherung Bund. Die Einnahmen aus den Pflichtbeiträgen seien 2009 um 0,24 Prozent auf rund 160 Mrd. Euro gestiegen. Dieses Ergebnis fiel damit um 400 Mio. Euro besser aus als noch im Oktober geschätzt.

Einen aktuellen Ausblick auf das laufende Jahr gibt die Rentenversicherung vorerst nicht. Der Schätzerkreis soll erst in den nächsten Wochen tagen. Dessen letzte Schätzung im November basierte noch auf alten Wirtschafts-Eckwerten der Regierung, wonach die Rentenversicherung in diesem Jahr mit einem Defizit von vier Mrd. Euro rechnete. Damals ging die Regierung von 4,1 Mio. Arbeitslosen für 2010 aus. Inzwischen erwartet sie nur noch 3,7 Mio. und entsprechend mehr Beschäftigte, die Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen.

Auf die Höhe der Renten und des Beitragssatzes hat die Finanzentwicklung ohnehin keinen unmittelbaren Einfluss. Für die jährliche Rentenanpassung zum 1. Juli steht faktisch fest, dass es für die 20 Mio. Ruheständler eine Nullrunde gibt. Auch für 2011 sieht es derzeit nach einer Nullrunde aus. Der Beitragssatz von 19,9 Prozent wird nach Berechnungen der Bundesregierung frühestens ab 2015 wieder leicht sinken.

Kommentare (1)

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Rentner

29.04.2011, 20:45 Uhr

Wenn ich für mein 49jähriges Arbeitsleben, obwohl ich erst 63 bin,eine Rentenkürzung hinnehmen muss, habe ich dafür kein Verständnis

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