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13.03.2017

13:17 Uhr

Türkei-Streit

Merkel sichert den Niederlanden „Unterstützung und Solidarität“ zu

Die Bundeskanzlerin sichert der Niederlande im Streit um türkische Wahlkampfauftritte ihre volle Unterstützung zu. Sie kritisierte Äußerungen des türkischen Staatspräsidenten Erdogan gegen die niederländische Regierung.

Die Bundeskanzlerin betonte ihre Position, dass Nazis-Vergleiche „völlig in die Irre“ führen. Reuters, Sascha Rheker

Angela Merkel

Die Bundeskanzlerin betonte ihre Position, dass Nazis-Vergleiche „völlig in die Irre“ führen.

MünchenNach der Eskalation im Verhältnis zwischen der Türkei und den Niederlanden hat sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf die Seite des deutschen Nachbarlandes gestellt.

Die Niederlande hätten ihre „volle Unterstützung und Solidarität“, sagte Merkel am Montag in München.

Umgang mit der Türkei: Merkel unterstützt die Niederlande

Umgang mit der Türkei

Merkel unterstützt die Niederlande

Erdogan reibt Europa auf: SPD-Kanzlerkandidat Schulz nennt die Krise mit der Türkei „dramatisch“, Kanzleramtschef Altmaier will Auftrittsverbote nicht mehr ausschließen. Und die Niederlande warnt Reisende in der Türkei.

Die Kanzlerin kritisierte insbesondere Äußerungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, der niederländische Regierungsmitglieder als „Nazi-Überbleibsel“ bezeichnet hatte. Nazi-Vergleiche führten „völlig in die Irre“, betonte Merkel.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

13.03.2017, 14:37 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Unbekannt

13.03.2017, 15:25 Uhr

Die Bundeskanzlerin sichert der Niederlande im Streit um türkische Wahlkampfauftritte ihre volle Unterstützung zu.
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Was soll denn da "unterstützt" werden ?. Erdogan hat doch sein Ziel schon längst erreicht und zeigt gleichzeitig das Problem der doppelten Statsbürgerschaft auf.
Türken, die nur über die deutsche, holländische, dänische etc. Staatsbürgerschaft verfügen, können keine Stimme für einen türkischen Politiker in der Türkei abgeben ! Ganz anders bei der doppelten Staatsbürgerschaft --- aber

grundsätzlich : Wenn in einem nach demokratischen Prinzipien regierten Staat gegen die amtierende Regierung erfolglos geputscht wird oder Putschumtriebe gerade noch unschädlich gemacht werden, ändert sich dieser Staat hin zu einer Demokratie mit autoritären Einstreuungen.
(Russland, Türkei) Das mag dem Westen nicht gefallen, der dann Demokratiedefizite diagnostiziert, aber das ändert an den bestehenden Verhältnissen im Staat, dessen Regierung weg geputscht werden soll, nichts.
Fazit : Die Türkei unter der Regierung Erdogan ist für den Westen genau so verloren, wie Russland unter einem Präsidenten Putin für den Westen verloren ist.
Im übrigen hat Herr Erdogan schon längst eingesehen, dass der Westen ihm gegenüber feindlich gesonnen ist und die von ihm kalkuliert vorgesehenen Wahlauftritte in der EU mußten den gewünschten politischen Wirbel entfachen, der seinen Anhängern im Ausland vor Augen führt, dass der Westen die Regierung Erdogan und damit die Türken, nicht mag und – zumindest – eine latente Befürwortung des gegen seine Regierung erfolgten Putschversuches zeigt.
Der provozierte westliche Protest gegen Wahlauftritte hat seinen Zweck bereits erreicht. Die Türken, die bisher unentschlossen waren, werden dem Referendum über die Verfassungsänderung ihre Zustimmung nicht verweigern.
Im übrigen verstehen sich z.Zt. die Herren Putin, Erdogan und Netanjahu prächtig

Herr Rudolf Riedl

13.03.2017, 17:02 Uhr

Besser als Solidarität und Unterstützung wäre es, selbst einen A.... im Hosenanzug zu haben und klare Kante zu zeigen.

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