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03.09.2013

21:38 Uhr

Twitter-Aktion

Peers Eintönigkeit auf 140 Zeichen

VonLaura Waßermann

Fragen via Twitter, Antworten per Livestream, Diskussion aber Fehlanzeige: Beim ersten „Twitter Townhall Meeting“ beantwortet Peer Steinbrück Fragen der Netzgemeinde. Der fehlen bei der Aktion aber Tiefgang und Debatte.

Freie Rede fällt SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück leichter als Antworten in 140 Zeichen. dpa

Freie Rede fällt SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück leichter als Antworten in 140 Zeichen.

DüsseldorfAnmerkung der Redaktion: Auf Grundlage neuer Fakten haben wir den Artikel am 4. September 2013 noch einmal überarbeitet. Bitte entschuldigen Sie die Unstimmigkeiten bezüglich der anfangs fehlenden Information aus der Townhall-Veranstaltung.

Präzise, knapp und mit vielen knalligen Sprachbildern: Dafür ist Peer Steinbrück bekannt und so zeigte sich der SPD-Kanzlerkandidat auch im letzten großen Schlagabtausch im Bundestag am Dienstag. Doch diese Stärke konnte er am Abend nicht ausspielen. Innovativ sollte die Aktion sein – das erste deutsche „Twitter Town Hall Meeting“, das die SPD im Willy-Brandt-Haus vor Zuschauern organisierte.

Das in Deutschland noch unbekannte Format des „Twitter Town Hall Meetings“ ist in den USA bereits fest in den Wahlkampf integriert. So stellten sich dort bereits Barack Obama und Hillary Clinton direkt den Fragen der Twitter-Nutzer, um auf diese Weise mit ihnen zu diskutieren.

Geblieben ist am Ende des ersten deutschen Experiments Enttäuschung bei der Netzgemeinde. Eine Stunde lang hatte sich der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten Zeit genommen für das neue Format. Unter dem vorab definierten Schlagwort „#fragpeer“ konnten Twitterer ihre Fragen direkt stellen. Die Antworten wurden jedoch nicht über das soziale Netzwerk, sondern auch vor einem Live-Publikum im Willy-Brandt-Haus beantwortet. Das war denn auch das Problem: Auf die vielen Fragen – 1500 waren im Vorfeld via Twitter eingegangen – schaffte es Steinbrücks Team nur die üblichen Wahlkampf-Phrasen ihres Spitzenkandidaten zu twittern. Eintönigkeit in 140 Zeichen. Wer mehr wollte, musste auf einen anderen Kanal: den Livestream.

Lebhafte Diskussion bei Twitter: Fehlanzeige.

Kommentare (7)

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Dominik

03.09.2013, 22:59 Uhr

Peer ist Comic. Peer steht für eine Kultur des Unfriedens, Peer hat die braven Arbeitnehmer richtig fertig gemacht, die Agenda 2010 trifft insbesondere den Arbeitnehmer mittleren Alters der viele Jahre in die Sozialkassen einbezahlt hat. Peer war das eigentlich noch zuwenig Reform. (Er wollte es noch härter). Peer steht für die eiskalte
Fratze der SPD da hilft ein kein Tweet. Peer steht für die Agenda SPD die alle Schweinereien die sie jetzt anprangert selbst beschlossen hat. Peer ist ein Günstling des Seeheimer - Kreises wie der auch der nimmermüde Helmut dem der Rotz schon aus allen Löchern läuft und der auf Menschenrechte pfeift. Die SPD ist eigentlich nur noch ein Haufen Sch...

Irritiert

04.09.2013, 02:39 Uhr

Den Leuten vom Handelsblatt ist aber schon klar,dass es auf Spd.de ein LiveStream zur Veranstaltung gab,wo Steinbrück über 50 min die Antworten der Twitter Gemeinde beantwortet hat? Die Angabe mit 13 Antworten in 60 min ist daher schlichtweg FALSCH!!!

PS: Das Video der Veranstaltung kann man sich nun auch auf dem SPD Channel auf Youtube ansehen.

Wird in diesem Artikel die Twitter Aktion mit Absicht falsch dargestellt,aus Unwissenheit, oder ist dies pure Absicht? Beides wäre auf jedenfall ein totaler Reinfall!!!

Account gelöscht!

04.09.2013, 08:59 Uhr

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ORIGINALTON
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PEER STEINBRÜCK
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ICH BIN DER KANZLERKANDIDAT DER CDU..!!
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die unerfüllten träume eines sozis.....
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