Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.03.2014

18:34 Uhr

Überprüfung der Rüstungsprojekte

Von der Leyens ehrgeiziger Zeitplan gescheitert

ExklusivVerteidigungsministerin von der Leyen lässt alle Rüstungsprojekte überprüfen. Binnen drei Monate wollte sie Ergebnisse sehen. Doch dieser Zeitplan ist nicht zu halten. Eine rechtliche Vorgabe sorgt für einen Aufschub.

Ursula von der Leyen will die Probleme bei der Rüstungsbeschaffung in den Griff bekommen. ap

Ursula von der Leyen will die Probleme bei der Rüstungsbeschaffung in den Griff bekommen.

BerlinDie von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen angeordnete Überprüfung der großen Rüstungsprojekte durch externe Experten verzögert sich erheblich. Die Ergebnisse der Untersuchung werden voraussichtlich erst im Herbst vorliegen, wie das Handelsblatt (Mittwochausgabe) aus Regierungskreisen erfuhr. Die CDU-Politikerin hatte Mitte Februar angekündigt, dass die Expertengruppe bereits binnen drei Monaten ihre Untersuchung abschließen solle.

Dieser ehrgeizige Zeitplan ist nicht mehr zu halten, da allein die Auftragsvergabe noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen dürfte. Das Verteidigungsministerium hatte ursprünglich geplant, den Auftrag ohne öffentliche Ausschreibung zu vergeben – offenbar an die Beratungsgesellschaft McKinsey.

Angesichts der hohen rechtlichen Risiken entschied sich von der Leyen nun aber dafür, auch Angebote anderer Interessenten einzuholen, die dann zügig geprüft werden sollen. Selbst in dieser beschleunigten Form der Vergabe dürften aber noch mehrere Wochen vergehen, bis der Zuschlag erfolgt. „Wir klären noch, welche Leistungen wir unter welchen rechtlichen Voraussetzungen vergeben können”, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

Von

tho

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

11.03.2014, 19:48 Uhr

Was hat Leyen in der Vergangenheit schon alles versprochen? Rausgekommen ist da nichts. Warum sollte es diesesmal anders sein? Warum brabbelt sie Gauck und Steinmeier den nicht legitimierten Einsatz der Bundeswehr in Fremdländern nach? Was Kriegslüsternheit bedeutet, zeigt diesen Politikdilettanten in Berlin und Brüssel Russland im Ukrainekonflikt. Die deutschen Kriegsschwätzer sollte man sofort entlassen.

Account gelöscht!

11.03.2014, 20:04 Uhr

Zitat : Binnen drei Monate wollte sie Ergebnisse sehen.

- die Flinten-Uschi muss auch noch schiessen lernen.....!

Account gelöscht!

12.03.2014, 08:52 Uhr

Man sieht vor lauter Kriegen kommt V.D.L nicht dazu die Rüstungseinkäufe zu überwachen. Nun wird noch der "Blitzkrieg" gegen Russland vorbereitet, aber da gibt es gute Nachrichten. Die Drohnen die hier nicht fliegen dürfen, können dann gegen Russland eingesetzt werden. Zwar ist Deutschland heute dafür bekannt, dass ein falsch parkender Panzer auf Wache im Krieg , einen Strafzettel bekommen wird und weiter fahren muss , aber das kennen wir ja. Ordnung muss sein. Das lieben wir Deutschen an unseren jetzigen Politikern.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×