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28.07.2013

13:37 Uhr

Umfrage

Betteln und Wahlwerben verboten!

In Deutschland gibt es offenbar große Vorbehalte gegen Wahlwerbung an der Haustür. Laut einer Umfrage wollen zwei Drittel der Deutschen Wahlwerbern der Parteien nicht die Tür öffnen.

Wahllkampf auf Rügen. An der eigenen Haustür möchten die Bürger davon überwiegend verschont bleiben, so eine aktuelle Umfrage. dpa

Wahllkampf auf Rügen. An der eigenen Haustür möchten die Bürger davon überwiegend verschont bleiben, so eine aktuelle Umfrage.

MünchenDie Deutschen möchten im Rahmen des Bundestagswahlkampfs mehrheitlich offenbar nicht von Wahlwerbern der Parteien an der eigenen Haustür behelligt werden. Nach einer vom Magazin "Focus" veröffentlichten Umfrage wollen zwei Drittel der Deutschen Wahlwerbern der Parteien nicht die Tür öffnen. Am größten ist demnach die Ablehnung unter Anhängern von CDU und CSU mit 69 Prozent.

Aber auch von den befragten Anhängern der SPD, die zur Mobilisierung von Nicht-Wählern explizit auf direkte Ansprache mit Hausbesuchen setzt, wollten 63 Prozent Parteivertretern die Türe nicht öffnen. SPD-Generalsekretärin Andreas Nahles sprach hingegen von gegenteiligen Erfahrungen. Die Rückmeldungen aus den Wahlkreisen nach Hausbesuchen seien ausgesprochen positiv, sagte sie am Sonntag.

Der Besuch von Wahlwerbern stößt der Umfrage zufolge auch bei den Wählern der Grünen und der FDP mehrheitlich auf Ablehnung. Lediglich unter den Anhängern der Linkspartei gebe es mit 54 Prozent eine Mehrheit für das Konzept. Für die Umfrage interviewte TNS Emnid 1.004 Wahlberechtigte am 24. und 25. Juli.

Keine Mehrheit für Schwarz-Gelb
Acht Wochen vor der Bundestagswahl liegen Union und FDP in der wöchentlichen Emnid-Umfrage zufolge in der Wählergunst wieder hinter der Opposition. Die Union verharrt bei 40 Prozent, während die FDP nach der von der "Bild am Sonntag" veröffentlichten Erhebung einen Punkt auf fünf Prozent verliert.

Mit zusammen 45 Prozent liegt die Koalition einen Punkt hinter der Opposition. Die Zustimmungswerte von SPD (25 Prozent), Grünen (13 Prozent) und Linke (acht Prozent) blieben unverändert. Emnid befragte 2321 Wahlberechtigte vom 18. bis 24. Juli.

Von

rtr

Kommentare (18)

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verlorenedemokratie

28.07.2013, 13:46 Uhr

Keiner der Blockparteien (Altparteien) werde ich die Tür öffnen. Rechtsbrecher und Affärenaussitzer kommen mir nicht ins Haus. Über die AfD habe ich mich längst informiert und mich mit dem Programm beschäftigt. Meine Stimme geht an die AfD. Ein Versuch ist sie allemal wert. Die Altparteien werden vielleicht wieder wählbar, wenn sie das Antikorruptionsgesetz der UN umgesetzt haben, denn damit wäre die Immunität für versagende Politiker automatisch aufgehoben.

Eddie

28.07.2013, 14:05 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Account gelöscht!

28.07.2013, 14:13 Uhr

In Amerika hat man Hausrecht und auf seinem Grundstück und man kann man mit Waffengewalt Fremde vertreiben. Nicht auszudenken, wenn es in Amerika eine Claudia Roth,Beck,Trittin,Gabriell,Beck und ähnliche Politiker geben würde. Darum ist das Hausieren von Politikern zu verbieten.

Es wird schwache Lichter dazu zu verführen falsch zu wählen auch wenn Stimmen in D während der Wahl neu geordnet werden.

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